500 Jecken im Pleeser Zug

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1994

500 Jecken im Pleeser Zug

"Viele Fußgruppen und Festwagen bestimmten den närrischen Lindwurm in Oberpleis. 1 1/2 Stunden bewegte sich der Zug der Narren durch das Pleeser Land. 500 aktive Jecken bestimmten das Geschehen im Zug. Die am Straßenrand stehenden Besucher schunkelten sich warm und bejubelten die kostümierten Fastelovendsjecke. Der Zug wurde gestaltet vom TuS 05 Oberpleis. Mehr als 1000 Kilo Schokolade, Gummibärchen und Kamelle wurden unter das jecke Volk geworfen. In Anbetracht der vielen Baustellen in Oberpleis gab es einige Gruppen, die sich als Bauarbeiter verkleidet hatten. Clowns gab es im Zug der Oberpleiser Narren massenweise.

Die Blau-Wieße Ströpp hatten Spaß in diesem Kostüm durch die Straßen zu ziehen, anstelle in ihren Uniformen. Auch die Funkenfrauen hatten sich als Clowns verkleidet. Die Blumenkinder waren auch ein Anziehungspunkt in der Narrenschau. Herrlich kostümiert waren die Badmintonspieler. Sie stellten Sonne, Mond und Sterne dar. Weil Prinz Heinz im Zivilberuf Apotheker ist, sah man im Zug auch mehrere Apotheken, auf den Festwagen der Familie Klein aus Eisbach und des Club ‚Hupp‘. Herrlich auch die Glücksbringerinnen der Damengymnastikgruppe von donnerstags als Schornsteinfegerinnen. Die Kleinen des TuS 05 hatten sich als Pipi Langstrumpf verkleidet.

Die Feuerwehrmitglieder hatten sich in Dinosaurier verwandelt. Die Familie Schneider imitierte den Bonner Geisterzug und meinte, nach dem Berlin-Umzug sei ab 2001 Bonn eine Geisterstadt. Elf Wagen rollten bei der närrischen Heerschau durch die Pleeser Straßen und zwischendurch 19 Fußgruppen. Den musikalischen Schwung lieferten drei Kapellen. Der Kinderprinzenwagen hatte die Form einer Burg und der Wagen des Prinzenpaares Heinz und Adelheid war eine nachgebaute Kutsche.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 7 vom 17.02.1994
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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Karneval Presseberichte Presseberichte 2 (ab 1990 bis 2000)
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