Aufnahme: 1993
Versammlung der „Narrenzunft" Ehrung für Kurt-B. Wirtz
st. 40 Jahre war Kurt-B. Wirtz im Vorstand der Karnevalsgesellschaft der Oberpleiser Kolpingfamilie, ab 1971 in der „Narrenzunft". Jetzt schied er aus diesem Gremium aus. Für sein Wirken im Sinne der rheinischen Fröhlichkeit überreichte ihm der Vorsitzende Heinz Vogt auf der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim eine Urkunde, in der Wirtz zum Ehrenmitglied ernannt wird. Der Scheidende war von 1957 bis 1990 Prinzenadjutant und zuletzt vier Jahre Geschäftsführer. In den 40 Jahren bekleidete er fast alle Vorstandsämter. Aus dem Vorstand schied auch Werner Dohle als 2. Vorsitzen der aus. Er bekleidete das Ehrenamt 22 Jahre und erhielt zum Abschied ein Präsent.
Heinz Vogt blickte auf eine erfolgreiche Session zurück. Einstimmig wurde eine Satzungsänderung beschlossen, in der Weise, daß der Verein jetzt gemeinnützig wird. Klaus Schurff mußte in seinem Kassenbericht über ein Defizit von rund 5000 DM berichten. Das „Loch" konnte jedoch aus dem Überschuß des Vorjahres gestopft werden. Grund des Minus: Ein neues Prinzenkostüm und neben einheimischen Karnevalisten das Auftreten von teuer bezahlten Profis. Rudolf Homscheid berichtete über die Prüfung der Kasse und nahm die Entlastung des Vorstandes vor.
Die Neuwahl des Vorsitzenden leitete Ehrenvorsitzender Harn Robert Mies. 1. Vorsitzen bleibt Heinz Vogt. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm Friedhelm Pickel. Neuer Geschäftsführer ist Ludwig Manderscheid. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Günther Herr verantwortlich. Klaus Schurff bleibt für die Finanzen zuständig. Beisitzerposten bekleiden Rüdiger Dahs, Rainer Lichtenberg und Werner Klein. Kassenprüfer bleiben Rudolf Homscheid und Walter Jonas. Der Terminplan für die kommende Session: Sitzung mit Prinzenproklamation am 22. Januar, Frühschoppen am 30. Januar, zweite Sitzung am 5. Februar, Kindersitzung am 6. Februar, Weibersitzung am 10. Februar TuS-Ball am 12. Februar, am 13. Februar und Rathauserstürmung am 14. Februar 1993. Sollte die kommende Session auch wieder mit einem Minus abschließen, will man eventuell die zweite Sitzung ab 1995 fallen lassen. Ein Sommerfest ist geplant und 1996 soll das 50-jährige Bestehen gefeiert werden.
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