Zweite Karnevalssitzung 1968 im Auelgau - auf Wiedersehen im nächsten Jahr

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Aufnahme: 1968

Zweite Karnevalssitzung 1968 im Auelgau - auf Wiedersehen im nächsten Jahr

"Auch bei der 2. Sitzung der Karnevalsgesellschaft Rot-Blau Auelgau (1968) im Saale Göbbels 'Im Auel' herrschte wieder eine Bombenstimmung. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Mit den Klängen des Treuen Husaren zog der Elferrat in den Saal ein, wo er stürmisch gefeiert wurde. Die Neuigkeiten aus dem Leben der Mitglieder demonstrierte Willi Dietz als Protokollarius. Bei seinem Einmarsch spielte die Kapelle 'Mir lossen net vom Fastelär' und beim Abmarsch 'Die hinge de Jardinge stonn'. Karl Buhr kam als Pressefotograf. In einem Zwiegespräch stellten sich Werner Müllenholz als Zahnarzt und Elfriede Jürgens als Praxishelferin vor. Als 'Spekulöres' erschien Michael Kupser auf den Brettern, die für die Narren die Welt bedeuten. Großen Applaus erntete auch als ein 'Allerweltskerl' 'de Miedens Jupp'.

Die Funken der Oberpleiser Narrenzunft erfreuten mit einem schmissigen Tanz. Jupp Gratzfeld beendete den ersten Teil der Sitzung mit dem Zwiegespräch 'Spiez Olefwatsch Treng'. Sein Partner war Karl Jürgens. Den Reigen der Büttredner im zweiten Teil eröffnete Karl Jürgens mit seinem Vortrag 'Et jeck Schlötche'. Als geheilt entlassen erschien Paul Hochstätter. Elfriede Jürgens stellte sich als Mädel aus dem Auelgau vor. Ihr Vortrag wurde von der Kapelle umrahmt mit den beiden Liedern 'Die Julischka aus Budapest' und 'Und sollt ich im Leben ein Mädel mal frein'. Mit dem 'La Bostella-Tanz' wurden die Karnevalisten Mieden und Otto empfangen.

Es dauerte Minuten, bis sie mit ihrem Vortrag 'Madame Gouvernante und Miss Minni vom Auelgau' beginnen konnten. Der Beifall wollte schon wegen ihrer Kostümierung kein Ende nehmen. Josef Gratzfeld beendete den Reigen der Büttreden mit 'Et jeck Schössche'. Präsident Matthias Müllenholz verstand es wieder meisterhaft, sich mit mehreren neuen Karnevalsschlagern in die Herzen der Närrinnen und Narren einzusingen. 'Auf meinen Durst, da kann ich mich verlassen', 'Jetzt, wo wir so in Stimmung sind' und 'Junge sei nicht bange, jetzt kommt die Schlange'. Nur mit wehmütigem Herzen nahm der Elferrat von seinem Publikum und das Publikum vom Elferrat Abschied. Erst in einem Jahre kommen die elf Narren wieder. Bis dahin heißt es 'Auf Wiedersehen'."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 5 vom2. Februar 1968
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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Karneval Presseberichte Presseberichte 1 (bis 1989)
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