Aufnahme: 2015

"Diakon Udo Casel, Caritasbeauftragter der Pfarreiengemeinschaft am Oelberg, brachte erstmals die Vereine und Institutionen an einen Sozialen Runden Tisch .

(cg). 'Mir war bisher gar nicht klar, dass wir in Königswinter vier Kleiderstuben haben', stellt Diakon Udo Casel fest. Beim ersten Sozialen Runden Tisch, den die Pfarreiengemeinschaft am Oelberg ins Leben gerufen hatte, lernten sich nicht nur die Mitarbeiter der vier Kleiderstuben kennen.

Insgesamt 18 Organisationen, die sich für Menschen in Notsituationen einsetzen, wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Hospizverein, Caritas, Diakonisches Werk oder die Erziehungsberatungsstelle der Stadt trafen sich im Propst-Gerhard-Saal zum ersten Kennenlernen und waren erstaunt und begeistert über die Vielfalt der sozial tätigen Organisationen in der Stadt. Diakon Casel, der Caritasbeauftragter der Pfarreiengemeinschaft am Oelberg ist, stellte fest: 'Kirche ist nur eine von vielen Organisationen, die für andere da sind, und wir alle brauchen einander. Keiner kann alles alleine machen.

Denn es kommen immer mehr Menschen, die Hilfe brauchen'. Bei dem Treffen wurde rasch klar, dass eine bessere Vernetzung der sozialen Institutionen und Vereine in Königswinter - und auch Bad Honnef - sehr von Vorteil wäre. Denn viele Organisationen verfolgen ähnliche Ziele, beispielsweise in der Flüchtlingshilfe oder beim Engagement für Kinder und Jugendliche. Gruppen, die sich auf gleichen oder ähnlichen Gebieten engagieren, wollen sich bald noch einmal treffen und in Zukunft stärker austauschen, um so gemeinsam besser helfen zu können. Beispielsweise engagieren sich schon etliche Gruppen in der Flüchtlingsarbeit, andere möchten etwas tun und wissen nicht so recht, was. Wenn die sich jetzt zusammensetzen und die Aufgaben untereinander verteilen, ist allen geholfen.

Auch die vier Kleiderstuben erhoffen sich von einem gemeinsamen Auftritt eine Besserung. Bisher klagten sie über mangelnden Besuch, weil zu wenige Menschen ihr Angebot kennen. Nun wollen sie gemeinsam nach einer Lösung suchen, um bekannter zu werden und damit mehr Menschen helfen zu können. 'Das Treffen war längst überfällig", meint Diakon Casel, "Es ist gut, sich persönlich zu kennen'. Um die Kommunikation zu erleichtern, wird Casel die Kontaktdaten mit jeweils einer Kurzvorstellung der einzelnen Organisationen für alle Teilnehmer des Sozialen Runden Tisches auflisten. Im Februar 2016 werden sie sich bei einem erneuten Treffen über die ersten Ergebnisse der kleinen Gruppen informieren."

Quelle
www.extra.blatt.de
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