Aufnahme: 2019
Wappenstein am Tor zum Propsteigarten (Blick vom Garten zum Torbogen)
IOHAN ADOLPH WALBOTT V B P O (VON BASSENHEIM PROPST OBERPLEIS)
1669 Johann Adolph Ferdinand Walbott von Bassenheim gab in Köln bei Friessem einen Quartband von 379 Seiten mit dem Titel ‚Christianum politico-morale‘ heraus.
Rhaban Haacke, Die Benediktinerklöster in Nordrhein-Westfalen, Erzabtei St. Ottilien, 1980
1670 Johann Adolph Ferdinand Walbott von Bassenheim wurde Propst in Oberpleis.
Abt Johann Bock von Pattern 1653 bis 1672, Abt Bernhard Gustav von Baden-Durlach 1672 bis 1677, Abt Heinrich Melchior von Nuland 1678 bis 1694, Abt Wilhelm Rutger von Bellinghausen 1695 bis 1697 und Abt Eugen Theodosius von Hoen 1697 bis 1706. (Datensätze 310 und 6455)
1670 Propst Johann Adolph Walbott von Bassenheim weilte im Winter 1670/71 zur Abwehr der pfalz-neuburgischen Angriffe in Wien beim Reichshofrat(Siegburg, Akten 5 Bl. 24) Datensatz 6455
1681-1692 Servatius Hamecker, ein Benediktiner, Pastor in Oberpleis*
1688-1697 Propstei und Wirtschaftshof litten wahrscheinlich im Pfälzischen Krieg.
(Schriften: Robert Flink, Die ehemalige Benediktinerpropstei St. Pankratius in Königswinter-Oberpleis)
1692-1698 Hilger Beater, Pastor in Oberpleis, Stifter eines Jahrgedächtnisses*
1695-1740 Heinrich Broell, Vicarius, später Pastor in Oberpleis*
1697 Dem Pfarrer wurden 7 Malter Roggen und Hafer, 1 Schwein, 2 Waldgerechtsame und ½ Fuder Wein zugestanden.
GERMANIA SACRA, Neue Folge 9, Erzbistum Köln 2, Die Benediktinerabtei Siegburg, bearbeitet von Erich Wisplinghoff, Siegburg 1975
1698 Unter Propst Johann Adolph Walbott von Bassenheim wurde ein Fachwerkhaus (Siegburger Straße 9-11) als Pastorat unter Verwendung des Steinmaterials von abgebrochenen Kreuzgangbereichen errichtet.
(Schriften: Robert Flink, Die ehemalige Benediktinerpropstei St. Pankratius in Königswinter-Oberpleis)
1700 (um) Die Propsteikirche erhielt eine barocke Innenausstattung.
Um die gleiche Zeit wurden erhebliche Teile der Propsteigebäude umgestaltet, doch blieben Reste des alten Gebäudebestandes und des Kreuzgangs erhalten.
Rhaban Haacke, Die Benediktinerklöster in Nordrhein-Westfalen, Erzabtei St. Ottilien, 1980
18. Jahrhundert Die Propstei erwarb farbig gefasste Holzskulpturen des Heilandes, der Himmelskönigin, des Klosterstifters Erzbischof Anno II mit dem Modell der Lieblingsgründung und Grablege Michaelsberg in der Hand, des hl, Donatus und des hl. Nepomuk. (Schriften: Robert Flink, Die ehemalige Benediktinerpropstei St. Pankratius in Königswinter-Oberpleis) W. Effmann, Die Propsteikirche zu Oberpleis, in: Zeitschrift für christliche Kunst, V. Jahrgang, Düsseldorf 1892, I. 39-46, II. 109-124 und III. 171-178
1700 Wappen des Johann Adolph Walbott von Bassenheim am Tor zum ‚Pastoratsgarten‘. (Datensatz 310)
1701 Wappen des Johann Adolph Walbott von Bassenheim an Türgewänden von Stallungen im Propsteihof. (Datensätze 444 und 446) / Edmund Renard, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. 5. Band: Die Kunstdenkmäler des Siegkreises 1907. W. Effmann, Die Propsteikirche zu Oberpleis, in: Zeitschrift für christliche Kunst, V. Jahrgang, Düsseldorf 1892, I. 39-46, II. 109-124 und III. 171-178
1702 Taufbecken (flache Schale mit Langbuckeln auf Balusterfuß, 82 cm breit und 106 cm hoch) mit der Aufschrift ‚ANNO 1702‘. Wann das Taufbecken in die ehemalige Propsteikirche kam ist nicht bekannt. Johann Adolf Ferdinand Walbott von Bassenheim war von 1670 bis 1703 Propst von Oberpleis. (Datensätze 6456 und 6455)
1703 Propst Johann Adolph Walbott von Bassenheim verteidigte 1703 vergebens die Propstei gegen fränzösische Angriffe, wurde gefangen und nach Bonn verschleppt, starb dort am 23. März 1703 und wurde bei den dortigen Observanten begraben (Siegburg, Rep. U. Hs. 11b). (Datensatz 6455) Die Propstei wurde ausgeplündert. Edmund Renard, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. 5. Band: Die Kunstdenkmäler des Siegkreises 1907. W. Effmann, Die Propsteikirche zu Oberpleis, in: Zeitschrift für christliche Kunst, V. Jahrgang, Düsseldorf 1892, I. 39-46, II. 109-124 und III. 171-178
Johannes Bertram Graf von Nesselrode wurde am 3. Juli 1703 sein Nachfolger als Propst von Oberpleis
(Pastors Garten mit Torbogen; (Blick vom Weg zum Garten mit Torbogen )
Propsteigarten (Pastors Garten)
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