Arkade des westlichen Kreuzgangs mit einer Säule aus "Römerkalkstein"

Aufnahme: 2007

Arkade des westlichen Kreuzgangs mit einer Säule aus "Römerkalkstein"

Die Säule im Eckbereich wurde aus "Römerkalkstein" gefertigt.
Eine gemauerte Wasserleitung aus den Quellgebieten der Nordeifel versorgte die Römer in Köln mit frischem Trinkwasser. Im Wasser gelöster Kalk setzte sich am Boden und an den Wänden ab. Nach dem Abzug der Römer aus dem linksrheinischen Köln verfielen die Leitungen, da sie nicht ordnungsgemäß gewartet wurden. Die Kanäle wurden im Mittelalter aufgebrochen und als Steinbruch genutzt.
Dabei stieß man auf Kalkablagerungen, die eine Stärke von bis zu 30 Zentimetern erreichten. Der Sinter wurde herausgebrochen und als gut zu verarbeitender Stein beim Bau von Kirchen und Burgen verarbeitet.
In der Nähe des Ortes Kreuzweingarten gibt es ausgezeichnet erhaltene Reste der römischen Wasserleitung, die Jahrhunderte hindurch die römische Großstadt Köln mit frischem Eifelwasser versorgte. Deutlich ist hier noch die dicke Kalksinterschicht zu erkennen, die sich in der gemauerten Leitung gebildet hat.

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Kreuzgang und ehem. Klostergebäude Katholische Kirche Oberpleis
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