Abgebildete Personen
Aufnahme: 1994
X-mal Deutschland - Chorgemeinschaft fährt nach Thüringen und Sachsen
Am 6. Oktober fuhr die Chorgemeinschaft St. Pankratius, Oberpleis vier Tage nach Thüringen und Sachsen. Auf der Fahrt nach Dresden besuchte wir die Wartburg. Bei herrlichem Sonnenschein hatten wir einen weiten Rundblick über den sich schon färbenden Thüringer Wald. Wir bewunderte die gut erhaltene Burganlage, die Fahne der Burschenschaften und Luthers Arbeitsstube.
Am ersten vollen Arbeitstag erfuhren und erliefen wir Dresdens Altstadt.
Wir besichtigten im Albertinum das Schatzkammermuseum "Grünes Gewölbe“, waren erschlagen von den Schauwänden im Silberzimmer, Elfenbeinzimmer wie von den Juwelengarnituren. Nachmittags Besuch im kurfürstlichen Lustschloß Pillnitz mit seinem herrlichen Park. Danach eilte es wieder, noch bei Tageslicht durch die Sächsische Schweiz die Bastei (gut 200 m über der Elbe) zu erreichen. Ein wirklich toller Ausblick über das über das Elbtal und die steil aufragenden Felsen der Bastei. Erholung fanden wir erst abends in einer sächsischen Baude in Tannenberg. Hier konnte der Chor seinem Chorleiter, Michael Faßbender, endlich mit einem kleinen Ständchen zum Geburtstag gratulieren.
Samstag früh besuchten wir die Semperoper. Der Vortrag vermittelte uns die Freude und auch den Stolz über dieses wundervolle Bauwerk. Es folgte Meißen mit der Porzellanmanufaktur. Anschließend ging es zum Jagdschloß nach Moritzburg. Kutschen, Ledertapeten und Geweih -sammlung und daneben im Seitenflügel die stille Ausstellung über das Wirken der in Moritzburg verstorbenen Käthe Kollwitz.
Nachmittags besichtigten wir mit einem weiteren Nichtsänger noch die Hofkirche, die Schloßausstellung und nicht zuletzt die Gemäldegalerie "Alte Meister". Um 18.00 Uhr nahmen wir an der Vorabendmesse teil. Das kirchliche Leben ist eben voller Vielfalt. Die dargebotenen Lieder und Chorstücke haben mir gut gefallen. Von der Empore aus füllte sich das Kirchenschiff mit Musik. Am Sonntag ging's pünktlich um 8.00 Uhr los Richtung Weimar. Die schöne Stadt war überlagert vom Rummel. Dort wurde der berühmte Zwiebelmarkt von Tausenden von Menschen besucht. Ab 14.00 Uhr ging es pünktlich Heim.
Was bleibt: Noch immer ergreift mich diese Freude, in Herleshausen ohne Stop durch die schöne Landschaft fahren zu dürfen. Meine Reisebeschreibung schließe ich mit dem Hinweis auf die Stiftung für den Wiederaufbau der Frauenkirche. Aber gerade wir Oberpleiser werden sicher den Wunsch nach Wiederaufbau des Gotteshauses verstehen. Wer einen Beitrag zu den Aufbauarbeiten für die Frauenkirche in Dresden leisten möchte: Konto Nr. 0459500200 bei der Dresdner Bank, Dresden, BIZ 85080000. zugunsten der Stiftung.
Helmut Fechner (Nicht Mitglied, nicht Sänger, sondern musikliebender Teilnehmer an der Fahrt) (Anm.d.Redaktion)
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