Aufnahme: 1989
Kolpingsfamilie Oberpleis erlebte Griechenland
In der Zeit 29.03. - 14.05.1989 unternahm die Kolpingsfamilie eine Studienfahrt nach Griechenland. Die Fahrt ging mit Zwischenstationen in Italien nach Ancona.
Dort ging man an Bord der Griechenland-Fähre. Hier mußten wir erfahren, daß es auch heute noch große Schwierigkeiten gibt, von einem EG-Land in ein anderes zu kommen.
Der erste Tag sah die Gruppe in Delphi, einem ersten Höhepunkt der Fahrt am "Nabel der griechischen Welt“. Weiter ging es zum Peleponnes, zu unserem Quartier am südlichsten Zipfel in Port Heli. Viel bekamen wir zu sehen von der geschichtsträchtigen Landschaft, die heute noch die Namen aus dem Altertum tragen: Argoli, Korinthia, Achaia, EIis, Messinien, Lakonien und Arkadien. Wir alle genossen die Großartigkeit der Natur. Die Erschließung der spröden Landschaft war entsprechend schwierig.
Von Port Heli aus besuchten wir Mykenä, Sitz des sagenhaften Königs Agamemnon. Fast noch eindrucksvoller war die Burg von Tiryns mit der Zyklopenmauer. Epidaurus, die berühmteste Kultstätte des Heilgottes Äskulap, war die nächste Station. Fast alle griechischen Äskulap-Heiligtümer führen ihren Ursprung auf Epidaurus zurück. Nächstes Ziel war Athen und die Akropolis und natürlich die Altstadt. Weiterhin wurden die Inseln Spetsae, Hydra und Proos besucht. Letzter Höhepunkt war dann der Besuch Olympias, der Stätte des friedlichen Sports- und Wettstreits in der Antike und Symbol der Einheit und Größe Griechenlands. Alle Teilnehmer waren begeistert von dem Gesehenen.
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