Aufnahme: 1977
75. Mal „Offene Tür" Oberpleis
"Es war wie eine Geburtstagsfeier. Der Bürgerverein, vertreten durch Herrn Schurff als einen besonderen Freund der ‚Offenen Tür‘ hatte gleichsam zu diesem Nachmittag eingeladen und bewirtete die etwa 100 Gäste aufs Köstlichste. Frau C. Wald begrüßte die Gäste aufs Herzlichste, und nachdem Klein-Christiane ein auf die ‚Offene Tür‘ und ihren Jubeltag abgestimmtes Gedichtchen vorgetragen hatte, hielt Herr Schulrat Renker die Festrede mit einem Rückblick auf die 75 Nachmittage unter der Fürsorge von Ehepaar Wald und den Damen des Kontaktkreises, die er am Schluss seiner Rede (‚Das Beste kommt zuletzt‘) als diejenigen feierte, denen der immerwährende gute Besuch der ‚Offenen Tür‘ zu danken ist.
Er gliederte seine Rede in die Abschnitte: Gesang - Musik - Spiel und Tanz - ‚Offene Tür‘ und Karneval und rückte schlaglichtartig besonders Bemerkenswertes aus der Vergangenheit ins rechte Licht. In humorvoller Art feierte er dabei auch Herrn Wald als unermüdlichen Unterhalter der alten Herrschaften. Das Ergebnis des Rückblicks: Ein Füllhorn schöner und sogar einmaliger Veranstaltungen erhielt wieder Glanz und wurde aus der Vergessenheit emporgehoben. Dies aber wohl nur zu dem Zweck, allen Mitwirkenden herzlich im Auftrag der teilnehmenden alten Herrschaften als einer der Ihren zu danken.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Margarete Hiersemenzel brachte die Glückwünsche und den Dank der Stadt Königswinter in bewegten Worten zum Ausdruck. Herr Schleder, Leiter der Raiffeisenbank Oberpleis, übergab eine willkommene Spende. Herr Pfarrer Finke übte sogar einen Kanon ein, um das Geburtstagskind zu ehren. Oberstudienrat Weyler als Nachfolger des verehrten Pfarrer Preuß, auf den die Gründung des Kontaktkreises der Frauen zurückgeht, wünschte ein immer engeres Zusammenrücken als Beglückung in alten Tagen. Herr Schurff sprach auch bewegende Worte als Überbringer einer weiteren Spende, und Frau Wald ehrte verdiente Mitarbeiter am Ende des Nachmittags, der in seinem zweiten Teil einen karnevalistischen Anstrich bekam durch das Auftreten des Spaßmachers Hans Remig aus Vinxel, der die Lacher auf seine Seite brachte. Es entspricht wohl dem westlichen Freiheitsbegriff, dass seine Texte nicht vorzensiert waren."
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