Aufnahme: 1955
Krypta der Pfarrkirche Sankt Pankratius in Königswinter-Oberpleis
Die Gründung der Propstei Oberpleis des Klosters Siegburg und Anlage der Krypta des Gotteshauses erfolgten vor 1105. In noch nicht dokumentierter Zeit wurde die Krypta zu einem Vorratskeller der Propstei. Bei umfassenden Restaurierungsarbeiten an der ehemaligen Benediktinerpropstei Oberpleis unter Leitung des Diözesanbaumeisters des Erzbistums Köln, Heinrich Johann Wiethase, von 1891 bis 1894 wurde die Krypta aus ihrem Dienst als Vorratskeller erlöst. Den Fußboden senkte man auf das ursprüngliche Niveau.
Leider wurden bei der Restaurierung die Oberflächen der Säulen scharriert und Fehlstellen mit Zementmörtel verfüllt. Dies wirkte sich optisch besonders brutal an den beiden Kalksintersäulen (Römerkalk) aus. Seit 1894 gab es die unterschiedlichsten Versuche, die durch aus dem Untergrund und umgebendem Erdreich eindringende Feuchtigkeit latent feuchte Krypta auszutrocknen.
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