Aufnahme: 1983
„Hochspielebene" eingeweiht - Baumaßnahme ermöglichte Spielen in mehreren Ebenen
gst. Hochspielebenen besitzt jetzt der katholische Kindergarten an der Lohrbergstraße in Oberpleis. Innerhalb des Gebäudes wurde durch den Einbau zweier Etagen in den beiden Gruppenräumen zusätzlicher Spielraum geschaffen. Eine Vergrößerung des Bauvolumens wurde dadurch vermieden.
Die Kindergartenleiterin Monika Dahm hatte vor einigen Jahren in Düsseldorf diese Bauart gesehen und war dann Feuer und Flamme dafür. Doch auch dieser Bau in den Räumen selbst kostete viel Geld und so konnte der Plan nicht sofort verwirklicht werden. Immerhin mußten 22000 DM aufgewendet werden.
Ratsmitglied Peter Räcker von der CDU setzte sich für einen finanziellen Zuschuß der Stadt ein. Dieser wurde dann auch in Höhe von 2000 DM gewährt. Der Rhein-Sieg-Kreis und der Diözesanverband verminderten die Sorgen der Kindergartenleitung und der Kirchengemeinde um zusammen 10000 DM und die restlichen 10000 DM wurden hauptsächlich aus Veranstaltungen der vergangenen Jahre erwirtschaftet.
Die beiden sogenannten Hochspielebenen haben insgesamt eine Spielfläche von 32 Quadratmeter. Die Planung wurde kostenlos erstellt. Im Sommer 1982 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Bei der Einweihung durchschnitt Pfarrer Willi Müller, umringt von vielen Kindern, ein Band. Zuvor sangen die Kleinen ein Loblied auf die vielen Arbeiter, die dieses Werk verwirklichten. Durch Los wurden Manfred Kasiske und Birgitt Barhoff ermittelt. Sie durften als erste die Hochspielebene betreten, wo sie eine Überraschung vorfanden.
Bürgermeister Günter Hank freute sich mit den Kindern und überreichte, wie auch Peter Räcker, Briefumschläge mit Inhalt für die Anschaffung von Spielgeräten. Hank will im Rat den Vorschlag einbringen, in den Rathäusern auch solche Bauelemente zu
errichten. „Dann brauchen wir kein neues Rathaus."
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Der Einweihung folgte ein Tag der offenen Tür mit vielen lustigen Spielen für die Kinder. Für die Tombola hatte die Oberpleiser Geschäftswelt schöne Preise gestiftet.
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