Heike Jünglings Sieg in der Stichwahl ist keine Überraschung

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Aufnahme: 2025

Heike Jünglings Sieg in der Stichwahl ist keine Überraschung

Meinung | Königswinter · Heike Jüngling ist Königswinters neue Bürgermeisterin. Für unseren Autor kommt ihr Sieg in der Stichwahl kaum überraschend, vielmehr habe er sich bereits abgezeichnet. Warum er das Rathaus bei Jüngling in fähigen Händen sieht:

Königswinters neue Bürgermeisterin heißt Heike Jüngling. Wirklich überraschend kommt diese Nachricht nicht. Denn auch wenn ihr Vorsprung in der Stichwahl recht knapp ausfiel, am Ende machten 739 Stimmen den Unterschied, hatte sich die Wechselstimmung in der ersten Runde der Wahl abgezeichnet, als Jüngling bereits vor Wagner lag.

Dass der bisherige Bürgermeister den Chefsessel im Rathaus nach nur einer Amtszeit seiner Dezernentin überlassen muss, dürfte mit einigen wenigen Streitthemen zusammenhängen, die Wagner bereits am Montag selbst benannte. So vermochte er es weder beim Glasfaserausbau noch bei den geplanten Windkraftanlagen auf der Kasseler Heide deutlich zu machen, dass der Spielraum der Stadt bei beiden Themen denkbar begrenzt ist.

Die Situation in der Altstadt, wo viel Leerstand auf Verkehrsprobleme trifft, ist da schon eher ein hausgemachtes Problem. Allerdings eines, das schon viel länger besteht, als Wagner Bürgermeister ist. Insofern wird es interessant sein, zu sehen, mit welchem Erfolg Jüngling die Probleme der Stadt Königswinter nun angeht. Zunächst will sie etwa dafür sorgen, dass die Feuerwehrleute in der Stadt neue Gerätehäuser bekommen. Daran, wie schnell dies gelingt, wird sie sich einmal messen lassen müssen.

Heike Jüngling ist die erste Bürgermeisterin von Königswinter

Kaum Zweifel sollten daran bestehen, dass das Rathaus bei Jüngling grundsätzlich in fähigen Händen ist. Als Volljuristin verfügt sie über das Handwerkszeug, um sich durch den Paragrafen-Dschungel der deutschen Bürokratie zu schlagen. Vor allem aber trägt sie als Dezernentin, in deren Zuständigkeit das Ordnungsamt und etwa die Bereiche Soziales und Schule fallen, seit Jahren ohnehin schon Verantwortung für große Teile der Stadtverwaltung. Mehr Erfahrung kann eine Kandidatin, die bisher noch nicht selbst Bürgermeisterin war, kaum mitbringen.

Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 29.09.2025 - siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 29.09.2025; Foto: Rolf Klodt; Bericht: Sven Westbrock
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ) Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 29.09.2025
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