Aufnahme: 1992
Fahrt in die Partnerstadt Cognac
st. Der Königswinterer Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen den Städten Königswinter und Cognac besuchte mit 47 Personen unter der Leitung der Vorsitzenden, Erika Els, die französische Stadt an der Charente. Mit von der Partie waren die Vorstandsmitglieder Irmgard Weufen-Püschel, Manuela Zimmermann und Heribert Joachim. Die Hinfahrt führte durch Luxemburg und Burgund, wo in Beaune ein mittelalterliches Hospiz besichtigt wurde. Abends erreichte die Gruppe die prachtvolle Abteikirche Paray-le-Monial. Am nachfolgenden Tag führte die Strecke über Landstraßen durch die Vulkanlandschaft des Zentralmassivs und der Auvergne nach Limoges, der Porzellanstadt. Man besuchte eine große Porzellanmanufaktur. Abends war dann das Ziel Cognac erreicht, wo die Fahrtteilnehmer herzlich empfangen wurden. Das Programm in Cognac umfaßte eine Führung durch die Stadt mit anschließender Besichtigung der weltbekannten Cognacbrennerei „Remy Martin".
Nachmittags galt der Besuch einem Destillateur, der großzügig Cognac und Pineau kredenzte. Es wurde dann auch reichlich eingekauft. Den folgenden Tag verbrachten die Königswinterer bei strahlendem Sonnenschein in La Rochelle am Atlantik, nicht ohne vorher der alten Römerstadt Saintes eine Reverenz erwiesen zu haben. Ein Gang durch die Glasfabrik Saint-Gobin zeigte den interessierten Besuchern am folgenden Morgen das Entstehen einer Cognacflasche. Höhepunkt der Reise war der abendliche Empfang im Rathaus mit anschließendem Treffen mit Cognacer Bürgern. Mehr als 100 Bürger waren gekommen, darunter viele, die man schon von früheren Besuchen kannte. Die Herzlichkeit und das gute Miteinander wurde von Erika Els in ihrer Begrüßungsrede gelobt. Sie wies darauf hin, daß Freundschaften nur dann von Bestand sind, wenn sie intensiv gepflegt werden. Sie betonte, daß beide Städte in diesem Sinne eine Verpflichtung eingegangen sind. Die Rückfahrt ging durch das Loiretal, vorbei an den prunkvollen Schlössern - von denen Chenonceaux, Cheverny und Chambord besichtigt wurden - nach Blois. Dort wurden noch einmal die Gaumenfreuden der französischen Küche genossen.
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