Aufnahme: 1988
Berufs-Info der CDU sah viele junge Menschen in der Aula
gst. „Zwei Entscheidungen im Leben eines jeden Menschen sind die wichtigsten: Die Wahl des Lebenspartners und die Wahl des Berufes." So Bürgermeister Günter Hank am Samstagvormittag bei der Eröffnung der sechsstündigen Berufsinformation, veranstaltet auf Initiative der Königswinterer CDU in der Aula des Schulzentrums Oberpleis. Viele der jugendlichen Besucher hatten auch ihre Eltern mitgebracht. Floristinnen zeigten wie man Blumen steckt, Maurer zogen eine Wand hoch und an der Hobelbank konnten künftige Schreiner schon mal üben. Elektro-, Dachdecker-, Heizungs und Sanitärhandwerk präsentierten sich genauso wie Maschinenbauer, Raumausstatter und KFZ-Mechaniker. Ein Computerfachmann klärte über Datenverarbeitung auf und eine Bank informierte über ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Fragen zu ihren Berufen beantworteten ein Rechtsanwalt, ein Apotheker und ein Einzelhandelskaufmann. In die Pflegeberufe führte die Sozialstation ein.
Den Reigen der Berufe vervollständigten ein Metzger und ein Bäcker. Und schließlich waren die Informationsstände des Bundesgrenzschutzes, der Polizei und der Bundeswehr stets umlagert. Die Innungskrankenkasse Siegburg hatte Fachleute nach Oberpleis abgestellt, die den Berufsanfängern Informationen für den Bereich der Sozialversicherung, der Kranken und Unfallversicherung mit auf den Weg gaben. Bürgermeister Hank betonte in seiner Eröffnungsansprache, daß die jungen Menschen wieder verstärkt ein Handwerk lernen sollten, statt alle zur Uni zu strömen. Im Gegensatz zu der Zeit vor drei Jahren gebe es heute wieder mehr freie Lehrstellen und in weiteren drei Jahren werde sich die Situation noch weiter verbessern. Diese Informationsveranstaltung der örtlichen CDU, mit dem Vorsitzenden Volker Roth, unterstützt von der Kreishandwerkerschaft, sollte zeigen, daß das Handwerk immer noch eine wichtige Bedeutung hat und auch für Berufsanfänger interessant ist. Außer aus dem handwerklichen Bereich gaben noch allgemeine Informationen die Vertreter aus Kommunal- und Bundesverwaltungen, die Kolpingsfamilie, sowie die Gleichstellungsbeauftragte Gisela Gärtner. Damit die Schau nicht allzu trocken serviert wurde, spielten die Pleistalbläser zur Unterhaltung auf.
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