Aufnahme: 1982
Busbahnhof und die darunterliegende Tiefgarage in Oberpleis offiziell zur Benutzung frei
Auf der Dollendorfer Straße warteten bereits die ersten Busse. Bevor das Stadtoberhaupt jedoch zu der Zeremonie des Banddurchschneidens kam, blickte Hank noch einmal in einer kurzen Rede auf die vierjährige Geschichte des zum Teil umstrittenen Bauwerkes zurück. In der heutigen Zeit ist es selten geworden, dass neue öffentliche Einrichtungen eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden können. Es ist kein Geld mehr da. Das merken wir auf Schritt und Tritt; damit müssen wir zur Zeit auch leben. Wir haben uns heute hier in der Pleistalmetropole zusammengefunden, um im Zentrum dieses alten aber dennoch junggebliebenen Ortes den Busbahnhof und die Tiefgarage vorzustellen und einzuweihen. Ich möchte Sie nicht mit langen Daten aus der Entstehungsgeschichte behelligen — dafür ist es heute zu heiß. Eines soll jedoch in Erinnerung gerufen werden.
Der Beschluss zur Offenlage des entsprechenden Bebauungsplanes datiert vom 9. November 1978. Erstmals in der Geschichte eines Bebauungsplanes wurde damals kein Einspruch vorgenommen. Am 10. Dezember 1980 konnte der Herr Regierungspräsident Beinlich den Grundstein für die Tiefgarage legen. Etwa ein halbes Jahr später erfolgte die Rohbauabnahme. Heute ist das Werk vollendet. Die Gesamtfläche des Busbahnhofes beträgt 2 800 qm.
Der Bahnhof hat sieben Haltepunkte für Busse und zusätzlich drei Warteplätze. Die Gesamtbaukosten des Busbahnhofes belaufen sich auf 869 000 DM. An Landeszuschüssen für diese Maßnahme werden 440 000 DM erwartet. Die Tiefgarage, die jetzt in Betrieb ist, wird von der Bevölkerung dankbar angenommen und um die die Altstädter die Oberpleiser beneiden, hat 88 Stellplätze. Das Ganze ist umrahmt von überdachten Haltestellen, einem Kiosk mit Fahrgastwarteraum und — auch das ist wichtig — einer öffentlichen Toilette. Die Tiefgarage — einschließlich des Parkdecks —hat rund 2 Millionen Mark gekostet.
Aus Mitteln der Städtebauförderung sind hierfür rund 480 000 Mark gewährt worden, den Rest hat die Stadt — d. h. der Bürger — finanziert. Die Bäume auf dem Parkdeck sind eine Stiftung der Finnen Paul Neuenfels, Uthweiler, Franz Lichtenberg, Uthweiler, Adolf Dahs, Jüngsfeld., Heinrich Dahs, Jüngsfeld und Heinrich Lichtenberg, Oberpleis. Auch die CDU-Fraktion hat einige Bäume gestiftet. Mit Busbahnhof und Tiefgarage, die im Rat der Stadt Königswinter zwar nicht einstimmig, so aber doch einmütig, beschlossen worden sind, sind verschiedene Zwecke erfüllt worden. Zunächst ging es darum, den rund 2 500 Schülern, des Schulzentrums Oberpleis einen ungefährlichen Schulweg zu schaffen. Dies ist für Eltern und Kinder wichtig. Die Haltepunkte der Busse von den Straßen wegzubekommen, ist Voraussetzung dafür, langfristig zu einer Verkehrsberuhigung zu kommen. Für die Gewerbewelt von Oberpleis ist es darüber hinaus wichtig, in unmittelbarer Nähe Parkraum für Kunden und Kaufinteressenten zu haben. Ein Geschäfts-bereich, eine kleine Einkaufsmetropole lebt heute von und mit dem Parkplatzangebot. Insoweit stellt die Errichtung der Tiefgarage baulich und stadtstrukturell eine Wirtschaftsförderungsmaßnahme der Stadt Königswinter dar.
Wir hoffen, dass die Geschäftswelt dies sieht und weiß und — das ist in der heutigen Zeit wichtig — hieraus investitionsbezogene Konsequenzen zieht. Ich verhehle nicht, dass die Absicht des Rates, den Busbahnhof und die Tiefgarage zu errichten, auch von kritischen Fragen begleitet war. „Beton brennt nicht." Kritische Fragen, Meine Damen und Herren, sind erlaubt. Jeder, der etwas tut, sollte sich selber immer fragen, ob das richtig ist, was er vorhat. Ich meine, am heutigen Tage sagen zu können, dass eine gute Ratsentscheidung zu einem guten Ergebnis geführt hat. Ich bin sicher, dass die Oberpleiser sowie diejenigen, die die Tiefgarage benutzen, dass die RSVG mit ihrem hervorragenden Rundverkehr und ihrem Schülertransport an dieser Anlage Freude haben, dass diese Anlage ihren Zweck erfüllt. Es freut mich ganz besonders, dass dieser Platz — wenn die Bäume und Sträucher etwas größer sind — sich gut in das Ortsbild von Oberpleis einfügt. In diesem Sinne möge die Anlage ein weiterer Schritt in eine gute Zukunft sein.'"
Bericht 2, vom 23.07.1982
Busbahnhof und Tiefgarage offiziell ihrer Bestimmung übergeben
Günter Hank durchschnitt in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus Land, Kreis und der Stadt das rot-weiße Band: und gab somit den und die darunter liegende Tiefgarage in Oberpleis offiziell zur Benutzung frei. Auf der Dollendorfer Straße warteten bereits die ersten Busse. Bevor das Stadtoberhaupt jedoch zu der Zeremonie des Banddurchschneidens kam, blickte Hank noch einmal in einer Rede auf die vierjährige Geschichte der zum Teil umstrittenen Bauwerke zurück. „In der heutigen Zeit ist es gelten geworden, dass neue öffentliche Einrichtungen eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden können. Es ist kein Geld mehr da. Das merken wir auf Schritt und Tritt damit müssen wir zurzeit auch leben. Wir haben heute hier in der Pleistalmetropole zusammengefunden, um im Zentrum dieses alten, aber dennoch junggebliebenen Ortes den Busbahnhof und die Tiefgarage vorzustellen und einzuweihen. Ich möchte Sie nicht mit langen Dialogen aus der Entstehungsgeschichte behelligen — dafür ist es heute zu heiß. Eines soll jedoch in Erinnerung gerufen werden: Der Beschluß zur Offenlage des entsprechenden Bebauungsplanes datiert vom 9. November 1978.
Erstmals in der Geschichte eines Bebauungsplanes wurde damals kein Einspruch vorgenommen. Am 10. November 1980 konnte der Herr Regierungspräsident persönlich den Grundstein für, die Tiefgarage legen. Etwa ein halbes Jahr später erfolgte die Rohbauabnahme. Heute ist das Werk vollendet. Die Gesamtfläche des Busbahnhofes beträgt 2.800 qm. Der Bahnhof hat sieben Haltepunkte für Busse und zusätzlich drei Warteplätze. Die Gesamtbaukosten des Busbahnhofes belaufen sich auf 800.000 DM. An Landeszuschüssen für diese Maßnahme werden 440.000 DM erwartet. Die Tiefgarage, die jetzt bereits von der Bevölkerung dankbar angenommen wird, um die Altstädter die Oberpleiser beneiden, hat 68 Stellplätze, sie ist umrahmt von überdachten Haltestellen, einem Kiosk mit Fahrgastwarteraum und — auch das ist wichtig — einer öffentlichen Toilette. Die Tiefgarage — einschließlich des Parkdecks — hat, rund 2 Millionen Mark gekostet. Aus Mitteln der Städtebauförderung sind hierfür rund 480 000 Mark gewährt worden, den Rest hat die Stadt, das heißt die Bürger, finanziert.
Die Bäume auf dem Parkdeck sind eine Stiftung der Firmen Paul Neuenfels, Uthweiler, Franz Lichtenberg, Uthweiler, Adolf Dahs, Jüngsfeld, Heinrich Lichtenberg, Oberpleis. Auch die CDU-Fraktion hat einige Bäume gestiftet. Mit Busbahnhof und Tiefgarage, die im Rat Stadt Königswinter zwar nicht einstimmig, so aber doch einmütig beschlossen worden sind, sind verschiedene Zwecke erfüllt worden. Zunächst ging es darum, die rund 2 500 Schüler des Schulzentrums Oberpleis einen Schulweg zu schaffen. Dies ist für Eltern und Kinder wichtig. Die Haltepunkte der Busse von den Straßen wegzubekommen, ist Voraussetzung dafür, langfristig zu einer Verkehrsberuhigung zu kommen. Für die Geschäftswelt von Oberpleis ist es darüber hinaus wichtig, in unmittelbarer Nähe Parkraum für Kunden und Kaufinteressenten zu haben. Ein Geschäftsbereich, eine kleine Einkaufsmetropole lebt heute von und mit dem Parkplatzangebot. Insoweit stellt die Errichtung der Tiefgarage baulich und Stadtstrukturell eine Wirtschaftsförderungsmaßnahme der Stadt Königswinter dar. Wir hoffen, dass die Geschäftswelt dies sieht und weiß und — das ist in der heutigen Zeit wichtig — hieraus investitionsbezogene Konsequenzen zieht.
Ich verhehle nicht, dass die Absicht des Rates, den Busbahnhof und die Tiefgarage zu errichten, auch von kritischen Fragen begleitet war. ‚Beton brennt nicht‘. Kritische Fragen, meine Damen und Herren, sind erlaubt. Jeder, der etwas tut, sollte sich selber immer fragen, ob das was er vorhat. Ich meine, am heutigen Tage sagen zu können, dass eine gute Ratsentscheidung zu einem guten Ergebnis geführt hat. Ich bin sicher, dass die Oberpleiser sowie diejenigen, die die Tiefgarage benutzen, dass die RSVG mit ihnen hervorragenden Rundverkehr und ihrem Schülertransport an dieser Anlage Freude haben, dass diese Anlage ihren Zweck erfüllt. Es freut mich ganz besonders, dass dieser Platz — wenn die Bäume und Sträucher etwas größer sind — sich gut in das Ortsbild von Oberpleis einfügt. In diesem Sinne möge die Anlage ein weiterer Schritt in eine gute Zukunft sein."
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