Abgebildete Personen
Aufnahme: 1980
Regierungspräsident legte Grundstein für die Tiefgarage
Im zurzeit tiefsten Loch der Stadt Königswinter begrüßte letzte Woche Bürgermeister Günter Hank einen hohen Gast. Es war der Kölner Regierungspräsident Dr. Franz Antwerpes, der zwar schon öfters privat oder bei anderen Anlässen nach Königswinter gekommen war, aber jetzt offiziell die größte Stadt am Siebengebirge besuchte, wie Bürgermeister Hank in seiner Ansprache sagte. Im tiefsten Loch, damit war die zur Zelt Im Bau befindliche Tiefgarage in Oberplels gemeint. Dr. Franz Antwerpes begann hier seinen Besuch in Königswinter mit der feierlichen Grundsteinlegung.
Bürgermeister Hank verlas die Urkunde, die in den Grundstein zur Tiefgarage eingemauert wurde. Der Regierungspräsident unterschrieb als erster das wichtige Zeitdokument. Ihm folgten der Büngermeister, der Stadtdirektor, Landrat Dr. Franz Möller und Oberkreisdirektor Paul Kieras. Bürgermeister Hank betonte in seiner Begrüßungsansprache, daß seit vielen Jahren zum ersten Male ein Regierungspräsident vor Ort gekommen sei, um sich mit den Problemen der Stadt vertraut zu machen. Mit dem Regierungspräsidenten kam auch Ministerialdirigent Heinz Köstering nach Königswinter, der zum ersten Male vor 12 Jahren nach Oberpleis gekommen war, damals jedoch in seiner Eigenschaft als Mitverfechter der kommunalen Neuordnung. Hank und Köstering erinnerten sich, daß es sehr heiß herging, da damals keiner den Zusammenschluß wollte.
Köstering nachher vor der Presse: Es war eine sehr heiße Sitzung, doch viele weitere Sitzungen in anderen Gemeinden in gleicher Angelegenheit folgten, die auch nicht viel anders verliefen. Büngermeister Hank kam dann in seiner Rede auf die Tiefgarage zurück und betonte, daß es seiner Meinung nach eine gute Sache sei, die Tiefgarage zu bauen, würde doch damit die Infrastruktur in Oberpleis wesentlich verbessert. Heute würde jeder so nah wie möglich mit seinem fahrbaren Untersatz in die Nähe der Geschäfte fahren. Oberpleis biete eine Fülle von Einkaufsmöglichkeiten. Mit dieser Garage wolle man erreichen, daß die Kauflustigen in Oberpleis bleiben und nicht nach Siegburg oder Bonn fahren.
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