Aufnahme: 1998
Zeichnenwettbewerb - 555 Arbeiten wurden eingereicht - 12 wurden prämiert
st. „Ich schäme mich - ich bin entsetzt." Dies war die erste Reaktion des Oberpleiser Künstlers Günter-Ferdinand Ris bei der Ausstellungseröffnung im Siebengebirgsmuseum. Er hatte bei der letztjährigen Ausstellung von Bildern Königswinterer Schüler die Initiative ergriffen und dem Bürgermeister vorgeschlagen, einen Zeichenwettbewerb durchzuführen und die besten Arbeiten auszustellen. Von den 555 eingereichten Bildern kamen von jeder Altersgruppe 18 in die engere Wahl, für jede Gruppe gab es drei Preise. Alle 18 Arbeiten jeder Gruppe sollten aber ausgestellt werden. Doch wegen der umfangreichen Ausstellung zur Kriegsgefangenschaft kamen nur die drei besten Bilder jeder Gruppe auf einem kleinen Stellwändchen zur Ansicht. Das verärgerte Ris, und er machte für diesen Lapsus den Museumsleiter Elmar Scheuren verantwortlich.
Die Geldpreise für die drei ersten Preisträger der einzelnen Gruppen liegen zwischen 60 und 250 DM. Die Gelder wurden von Sponsoren gestiftet. Allein sechs Preisträger kommen vom Gymnasium am Ölberg in Oberpleis, die anderen vom Kinderhort St. Remigius, 1 von der Malschule Meißner, von der Hauptschule Oberpleis, von der Kunstwerkstatt Klein und von der Christophorusschule. Hier die Namen der jugendlichen Künstler: Dennis Vollberg, Marcel Segschneider, Julia Losem, Christine Griese, Anne Sonius, Johannes Kaminski, Philipp Wellkamp, Adrian Wroblewski, Sebastian Bergold, Kirsten Siemann, Patricia Hesslich und Agnieszka Florczyk.
Die Jury bestand aus Horst Rave, Herbert Krämer, Bernd Klihm, Ludger Grosse-Wilde, der auch bei der Vorstellung und Preisvergabe durch Bürgermeister Krämer die Werke erläuterte, Elmar Scheuren und Günter-Ferdinand Ris.
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