Schülerinnen und Schüler musizierten zur Freude der Eltern und Gäste

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1991

Schülerinnen und Schüler musizierten zur Freude der Eltern und Gäste

Die Siebengebirgs-Zeitung berichtete:

Schulkonzert ein großer Erfolg

st. Der Fachbereich „Musik" am Gymnasium in Oberpleis hatte einen großen Abend. Das Konzert des Schulorchesters und der vielen musikalischen Talente der Schule geriet zur schönen Demonstration der musischen Kapazität dieser anerkannten Bildungsinstitution im Bergbereich. Geboten wurde moderne Musik, Werke alter Meister, Komponisten von 1614 bis 1964. Insgesamt bestritten diesen Abend 36 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Oberstudienrätin Ilse Decker. Im Vordergrund stand die Zusammenführung der unterschiedlichsten Instrumente und Gruppen zu einem leistungsfähigen Ensemble. Im Schulorchester werden gespielt: acht Blockflöten, fünf Klarinetten, drei Saxophone, drei Trompeten, ein Tenorhorn, ein Schlagzeug, vier Klaviere und sieben Streichinstrumente.

Begonnen hatte das Konzert mit einer „Sinfonia" von Franz Tunder. Begeisterung bei Eltern und Gästen auch für die Sonate von Vanhal, gespielt von Oliver Ochanine (Querflöte) und Florian Sebald (Klavier). Judith Greiffendorf (Sopranino), Dominic Greiffendorf (Klavier), Dorothea Sebald (Violine) und Florian Sebald (Cello) bereicherten den Abend mit einem Trio von Naudot. Von Kodaly erklangen drei Werke, dargeboten von Daniel Agi und Veronika Selbach (Querflöte) sowie Ralf Seul (Klavier). Sie führten außerdem zusammen mit Anja Bembennek (Cello) ein Werk des von 1713 bis 1760 lebenden Komponisten Krebs auf. Der erste Teil des Konzertes wurde vom Orchester mit einer Komposition von Cole Porter beendet.

Mit einem Paradestück wurde der zweite Teil eröffnet, einer „Carillon" aus der Suite „L'Arlesienne" von George Bizet. Tosender Beifall für Iris Eickelkamp mit dem dritten Satz aus dem Konzert f-Moll für Klarinette und Orchester von Carl-Maria von Weber. Daniel Agi bereicherte den Abend mit einem Rondo von Stamitz. Vor dem Finale mit „Summertime" aus „Porgy and Bess" von Georg Gershwin erlebten die Zuhörer einen Höhepunkt mit einer „Chaconne" aus der Partita für Violine solo d-Moll, gespielt von der ersten Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert", Gabriele Turck. Oberstudiendirektor Klaus Breuer drückte seine Anerkennung mit einem Blumenstrauß für die Musikpädagogin aus. Für den Förderverein sprach Judith Greiffendorf lobende Worte, und Blumen gab es ebenfalls von der Schülersprecherin Christiane Loosch. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Renate Heck vertrat die Stadt bei diesem Konzert des Gymnasiums.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 17 vom 25.04.1991
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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