Abgebildete Personen
Aufnahme: 1984
Der MGV pflegt auch die Mundart
gst. Zu einem großen Chor- und Solistenkonzert hatte der Gemischte Chor des MGV 1856 Oberpleis in die Aula des Schulzentrums Oberpleis eingeladen. Unter der Gesamtleitung von Edgar Zens, der zudem auch die Klavierbegleitung übernommen hatte, wurde ein musikalisches Programm geboten, das durch die Qualität als auch durch seine Vielfalt gleichermaßen begeisterte. Die Oberpleiser hatten an diesem Abend eine gute musikalische Unterstützung durch Maria Leyer (Sopran) und Willy Schell (Tenor), beide vom Opernhaus in Aachen. Im ersten Teil wurden zunächst Sätze alter Meister dargeboten, darunter romantische Lieder von Schumann und Schubert.
Das Konzert wurde eröffnet mit „Meine Stimme klinge" von Valentin Rathgeber. Die Tierwelt und der Frühling wurden besungen mit Schuberts „Wachtelschlag", „Die Forelle", „Der Frühlingsglaube" und „Der Musensohn". Das Publikum spendete begeisterten Applaus für das Hohenloher Volkslied „Schaut nur an den schönen Morgen" und „Der Mond ist aufgegangen" von A. P. Schulz. Der Chor und auch die Solisten verherrlichten die Frühlings- und Maienzeit mit Liedern der Jahreszeit, Blumen-, Liebes- und Tanzliedern. Den Abschluß des ersten Teiles bildeten Spirituals.
Nach der Pause wurden die Zuhörer mit Melodien in rheinischer Mundart erfreut. So hörte man das kölnische Volkslied „Wie komm ich dann de Pooz erenn?" sowie das „Kermeslied" und das Lied von „De Kaffeemüll". Zum Abschluß gelangten bekannte Opern- und Operettenlieder zum Vortrag. Beim Finale erfreuten Chor und Solisten noch einmal gemeinsam die Zuhörer. Beifall spendete nicht nur das Publikum, sondern auch die Sängerinnen und Sänger ihrem Dirigenten. MGV-Vorsitzender Bernhard Brungs überreichte Chorleiter Edgar Zens eine Kiste Wein, Geschenke gab es auch für die Solisten des Abends.
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