Maler stellte heimatliche Motive aus

Aufnahme: 1980

Maler stellte heimatliche Motive aus

Das Stillleben-Bild des Künstlers Wolfram Euchler wurde neben den Heimatbildern am meisten bewundert.

Unter dem Motto "Im Leben der heutigen Zeit bleibt Schönheit auch eine Realität" stellte der in Oberpleis wohnende Künstler Wolfram Euchler etwa 70 seiner Werke aus. Es handelt sich um Aquarelle, Kollagen und farbenprächtige Ölgemälde. In der lebensnahen Wiedergabe dieser Bilder  erkennt der Betrachter vertraute Burgen wie Drachenfels und Godesburg. Man sieht aber auch Bilder der Kirchen aus  Niederdollendorf und Oberpleis sowie der Rhöndorfer Kapelle. Besonders im Stil der naiven Malerei entworfen, gelang es dem Künstler, die bunten Rheinuferpromenaden von Königswinter und Bonn fast naturgetreu nachzumalen. Sie gefallen in ihren liebenswürdigen  Einzelheiten. Oft erscheint auch die Klosterruine Heisterbach, neben die dann eine Fülle von Typenbildern tritt, die etwa die majestätischen holländischen Windmühlen vor uns erstehen lassen, die behäbige Wassermühle im Schwarzwald, den ragenden Leuchtturm am Meer, eine Allee und die blühende Heidelandschaft.

Eine bedeutende Rolle spielt sodann die reiche Palette bunter Blumen. Da gibt es neben vielen kleinen quadratischen gerahmten Bildern unserer schönen heimatlichen Pflanzen größere  und  durch freundlich helle Farben sehr ansprechende Buketts und üppige Sträuße, die wohl viele Wohnungswände geschmackvoll auszuschmücken vermöchten. Unter den Werken, die an der Nordwand der "Trinkhalle" und an zwei Seitenwänden geschickt gruppiert und durchweg in wertvoller Rahmung angeboten werden, wird jeder Beschauer etwas finden können, das seiner Geschmacksrichtung entgegenkommt. Der eine erfreut sich vielleicht an einem Seemannskopf oder an dem schönen auf dem Eis graziös tanzenden jugendlichen Paar, der andere an dem hübschen Zyklus der vier Jahreszeiten. Auch die Spinnstube wird ihre Anerkennung finden wie einige ansprechende Pferdekopfstudien.

Der  Maler ist jeden Tag von 16 bis 18 Uhr zu Auskunft und Verkaufsangeboten anwesend. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. August täglich von 10 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr zu besichtigen. Sie bereitet nicht nur den Kurgästen Freude. gst

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 30, vom 25.06.1980; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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Kulturelles Mein Steckenpferd Presseberichte Presseberichte 1 (bis 1989)
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