Meine Pferde und Hunde

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1985

Meine Pferde und Hunde

Aufgewachsen im elterlichen Gärtnereibetrieb, umgaben mich ständig Pflanzen und Haustiere. Außer einem Pferd gab es alle. Schon mit acht Jahren durfte ich vom Bauern ein Leihpferd für die Felder holen und selbst eggen. Ein Pferd war das Ziel meiner Wünsche, denn einen eigenen Hund hatte ich schon.

Pflanzen, Pferde und Hunde sind mein Steckenpferd geblieben. Die in den siebziger Jahren besonders häufig anzutreffenden Islandpferde hatten es mir angetan. Ihr Charakter, ihr besonderes Gangvermögen und die robuste Gesundheit machten sie zu meinen Traumpferden.

Immer öfter traf man in ihrer Gesellschaft mittelgroße spitzartige Hunde an, die mit den Pferden aus Island mitgebracht worden waren. In ihrer Heimat werden sie von den Schaf- und Pferdezüchtern als Arbeitshunde gebraucht und haben wie die Pferde hervorragende Eigenschaften. Ihr Erscheinungsbild war allerdings so vielfältig wie das der Islandpferde und kaum als einer Rasse zugehörig zu erkennen. Die isländischen Bauern haben sich nicht um die bereits 1898/1905 anerkannten Zuchtziele für diese Hunderasse gekümmert, und so hat der Engländer Mark Watson bei seinen Reisen durch Island auf der Suche nach rassetypischen Islandhunden zwischen 1930 und 1950 überwiegend Mischlingshunde angetroffen.

Bei den englischen Schäfern waren die Hunde aus Island sehr begehrt, und so wurde auch in Island vereinzelt mit der Rassezucht begonnen. 1980 brachte Island eine Briefmarke heraus, auf der dieser Hundetyp abgebildet war. Erst 1981 wurde er als reinrassig anerkannt. Meine Begeisterung für diese Rasse entwickelte sich durch die Bekanntschaft mit einer isländischen Züchterin und einem rassetypischen Rüden aus ihrer Zucht, welcher der Stammvater meines Zwingers "vom Hartenberg" ist.

Das Foto zeigt mein Zuchtergebnis nach 15 Jahren.

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