Abgebildete Personen
Aufnahme: 1992
Realschullehrer Christian Schenkelberg wurde Heiligabend 95 Jahre alt - „Er öffnete die Augen für Probleme“
Oberpleis. (fs) Ein weltliches Christkind wurde am Heiligen Abend 95 Jahre alt: Christian Schenkelberg. Der in Söven bei Hennef geborene Realschullehrer freute sich über die zahlreichen Glückwünsche von Verwandten, ehemaligen Kollegen und Schülern. Einer seiner ehemaligen Schüler war auch Königswinters Bürgermeister Herbert Krämer. Für ihn sei es schon zur Tradition geworden, seinen „alten“ Lehrer an dessen Geburtstag zu besuchen – nun schon seit 15 Jahren, so Krämer.
Bevor Christian Schenkelberg als stellvertretender Direktor an die Realschule Königswinter kam, unterrichte er Sprachen und Sport in Köln und Düsseldorf. Doch auch nach seiner Pensionierung 1964 konnte er sich von seinem Beruf, der gleichzeitig sein Hobby war, nicht trennen. 1965 war er Mitbegründer der Realschule Oberpleis und bis 1974 unterrichtete er im Haus Niederbach Spätaussiedler in Deutsch. “Wir und besonders ich haben Herrn Schenkelberg viel zu verdanken, denn er öffnete uns die Augen auch für Probleme außerhalb Deutschlands“, sagte Bürgermeister Krämer.
In die Schar der Gratulanten reihten sich auch seine Geschwister, die 91-jährige Ordensschwester Maria Hermeline, die 86-jährige Emilie, die 81-jährige Thekla und der 80-jährige Bruder Franz ein. Für die Bewirtung der Gäste sorgten Tochter Ursula und ihre Kinder Frank und Uta. Geburtstagsgrüße überbrachten auch die ehemaligen Direktoren der Realschule Königswinter, Josef Müller und Egon Gräser. Den Heiligen Abend verbrachte die Familie im engsten Kreis zu Hause. Krönender Abschluß des Festes war auch bei Schenkelbergs der Besuch der Christmette.
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