Fröhliches Spielfest des Gymnasiums am Oelberg in Oberpleis

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1989

Fröhliches Spielfest des Gymnasiums am Oelberg in Oberpleis

st. Grundgedanke des Sommerspielfestes des Gymnasiums am Ölberg in Oberpleis auf den Freisportanlagen war es, eine Alternative zum Schulfest traditioneller Art zu entwickeln und ein Sommerspielfest zu organisieren, da sich im Spiel die Freude am Leben ausdrückt, betonte Oberstudiendirektor Klaus Breuer zu Beginn des vierstündigen Festes. Zudem war es ein Spielfest, das nicht wirtschaftlichen Zwecken diente, bei dem verkauft und eingenommen, also Gewinn gemacht wurde. So hatten alle Klassen von fünf bis 13 viele Spiele erdacht, die Mitschülern, Eltern, Lehrern und Gästen Freude machen sollten. Besonderen Spaß hatten die Schüler und Schülerinnen, aber auch die zahlreich erschienenen Eltern und Gäste, an den Geschicklichkeitsspielen wie Kissenschlachten, Ski-Hindernisläufen, die schottischen Highlands-Spiele, die Malspiele, die Wasserstaffeln, das Dreibein laufen und die Erstürmung der Bastille. Dabei konnte man sein Wissen bei einem Quizspiel über Frankreich beweisen. Daneben gab es Theatervorführungen selbstgeschriebener Stücke, Jazztanzformationen und Zirkusvorstellungen. Auch Basketball wurde gespielt. Ständig umlagert waren auch das Roulette-Spiel und „Der magische Draht".

Viele Jungen und Mädchen ließen sich auch eine Gipsmaske anlegen und die Hände vergipsen. Alle Neune fielen nur selten beim Kegelspiel und die Zielsicherheit wurde bei der Wurfbude getestet. Beim Maiwettbewerb gab es als Preise von Christine Ilaender hergestellte Gips Krippenfiguren, die allerdings noch bemalt werden müssen. Bei einem Skislalomlauf im Sand stieß das Lehrerkollegium mit Direktor Klaus Breuer an der Spitze mit einer Schülermannschaft zusammen, wobei die Lehrer in den Sand fielen. Bei einem Fahrradparcours erregte ein Liegefahrrad die Aufmerksamkeit der Besucher. Den musikalischen Rahmen bildeten zwei Schulbands, eine Dixieland­ und eine Jazzkapelle, die Schülern und Eltern einheizten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Elternschaft betrieb eine Cafeteria, zu der rund 100 Kuchen von den Eltern gestiftet wurden. Doch am meisten Hunger hatten die Besucher auf „Hamburger". Diese konnten nicht schnell genug hergestellt werden, so stark war dort der Andrang. Der Erlös der Cafeteria ist für die Patenkinder des Gymnasiums in Indien und Bolivien bestimmt. Die Lehrerinnen Gabriele Lohmar, Helga Rittersbacher, Marlene Lautze und Margarethe Schell hatten das Fest, das unter dem Motto „Schüler, Eltern und Lehrer spielen zusammen" stand, vorbereitet.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 38 vom 21.09.1989; Foto und Text: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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