Aufnahme: 1987

Das „Schwarzes Kreuz" - repariert - an seinem neuen Standort

gst. Das sogenannte „Schwarze Kreuz" steht nun am Höhenweg zwischen Jüngsfeld und Hartenberg. Es wurde kurz vor dem ersten Weltkrieg anstelle eines alten Holzkreuzes von der Familie Schurff vom Bönnschenhof aufgestellt. Früher diente es einmal als Grabdenkmal auf dem alten Friedhof in Oberpleis. Schließlich fand es einen Platz im Siefen in der Nähe von Jüngsfeld, wo es nach dem Kriege wiedergefunden wurde. Nun wurde es restauriert, das Oberteil ist vollkommen neu, während der Sockel noch erhalten geblieben ist.

Der Arbeitskreis „Heimatkunde", der sich für die Wiederherstellung alter Wegekreuze besonders einsetzt, hat die Mittel  für die Restaurierung aus einem für diesen Zweck gebildeten Spendenfonds entnommen. Die Restaurierung nahm Steinmetz Eilerbrock aus Quirrenbach vor. Die Linde neben dem Kreuz stiftete die Familie Heinrich Dahs aus Jüngsfeld. Auch eine Bank wird später bei schönem Wetter Wanderer zu einer besinnlichen Ruhepause an dieser Andachts- und Gebetsstätte einladen. Die freiwillige Feuerwehr Uthweiler, die Stadt Königswinter sowie die Dorfbewohner aus Wahlfeld haben sich sehr rege an der Aufstellung des Kreuzes beteiligt. Das „Schwarze Kreuz" erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Das Kreuz trägt folgende Inschrift: "0 Kreuz, woran der Herr gebüßt; die einz'ge Hoffnung sei gegrüßt; den Frommen mehr die  Frömmigkeit, den Sündern schenk Barmherzigkeit."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 14 vom 02.04.1987; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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Presseberichte Presseberichte 1 (bis 1989) Wegekreuze
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