Die Polizei verteilt Reflektoren an die Grundschulkinder

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1987

Die Polizei verteilt Reflektoren an die Grundschulkinder

gst. Polizeihauptmeister Peter Krämer und Vorstandsmitglied Ulrich Kunze von der Raiffeisenbank Siebengebirge waren in die Grundschule Oberpleis gekommen, um dort Fußgängerreflektoren zu verteilen. Diese sollen die Kinder in der nun kommenden dunklen Jahreszeit vor Unfällen schützen. Die Kosten für diese „Glühwürmchen" hatte die Raiffeisenbank übernommen. Dunkle Kleidung, so resümierte Polizeimeister Krämer, führe schnell zu Unfällen, da die Autofahrer Fußgänger in dunkler Kleidung erst spät, manchmal zu spät, erkennen. Daher seien diese Reflektoren ein Sicherheitsfaktor.

Eine feste Anbringung ist nicht zu empfehlen. Der Reflektor soll möglichst so getragen werden, daß er vom entgegenkommenden wie nachfolgenden Fahrzeugführern erkannt wird. Die Tragehöhe soll möglichst am Mantel, Rock oder auch am Schulranzen baumelnd 50 bis 60 cm über der Erdoberfläche liegen. Die Polizei will übrigens demnächst kontrollieren, ob die Reflektoren auch wirklich getragen werden.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 44 vom 29.10.1987; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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