Aufnahme: 1986
Konstantiahaus im Umbau
"Das Altenwohnheim St. Kontantia in Oberpleis wird saniert. Es muss zum Teil abgebrochen werden. Zugebaut wird ein Schwesternwohnheim mit Kapelle. Es ist beabsichtigt, das Altenwohnheim nach dem neuesten Stand der Technik und der allgemeinen Wohnbestimmung zu renovieren und zu modernisieren. Das Altenwohnheim hat zur Zeit 48 Heimplätze, die sich in zwei Gebäudeteilen befinden. Ein Trakt, etwa um die Jahrhundertwende erbaut, früher vermutlich als Wohnhaus zweigeschossig in Sichtmauerwerk errichtet, weist nach Inaugenscheinnahme durch den Vertreter des ‚Rheinischen Amtes für Denkmalpflege‘ keine besondere Bausubstanz auf.
Der andere Gebäudeteil, 1930 errichtet, diente bis nach dem Kriege zuerst als Krankenhaus. Beide Gebäude sind durch einen Zwischentrakt verbunden und weisen unterschiedliche Stockwerkshöhen auf. Bei der Ausarbeitung des Plankonzeptes für die Sanierung durch die Architekten stellte sich eine Integration der beiden Gebäudeteile als nicht sinnvoll heraus. Die Statik des älteren Gebäudes erlaubt keine Veränderung der Konstruktion. Die unterschiedlichen Stockwerkshöhen, das beengte Treppenhaus und vieles andere mehr lassen einen reibungslosen Ablauf, eine funktionelle Anordnung der verschiedenen Bereiche bzw. eine wirtschaftliche Lösung nicht zu.
Daher beantragte der Bauherr für das dem Rathaus zugewandte Backsteingebäude eine Abbruchgenehmigung.
An das bestehende Altenheim an der Ostseite wird ein Schwestern-wohnheim mit Kapelle vorgesehen sowie ein Parkplatz für elf Autos. Der Planungs- und Umweltschutzausschuss des Rates der Stadt Königswinter genehmigte das Vorhaben.
Der Baustellenverkehr wird über die Lohrbergstraße abgewickelt. Daher werden die Kinder während der Bauzeit über die Fahrenheitstraße zum Kindergarten gehen müssen, um gefährliche Situationen zu vermeiden."
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