Beförderungen bei der Feuerwehr Uthweiler

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1986

Beförderungen bei der Feuerwehr Uthweiler

"Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Uthweiler im Feuerwehrgerätehaus. Ausgesprochen wurden sie von Stadtbrandmeister Theo Lämbgen und Wehrchef Felix-Peter Bäßgen. Dieter Lämbgen wurde zum Feuerwehrmann befördert. Aus der Jugendwehr stieg Thomas Ahr in die aktive Wehr auf. Ihre Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Werner Kramer, Norbert Gierlach, Manfred Schönenberg und Ralf Vianden. Neue Unterbrandmeister wurden Manfred Lohmar und Dieter Bergmann. Aus dem Jahresbericht ging hervor, dass das Jahr 1985 für die Freiwillige Feuerwehr Uthweiler auf vielen Gebieten ereignisreich war. Erwähnt wurde zunächst der Führungswechsel in der Löschgruppe. Löschgruppenführer Oberbrandmeister Felix Bäßgen wechselte nach mehr als 40-jähriger aktiver Dienstzeit in die Altersabteilung und legte damit seine Leitungsfunktion nieder, die sein Sohn Felix-Peter übernahm.

Am 31. Mai wurde der Löschgruppe Uthweiler von der Provinzial Feuerversicherungsanstalt ein Heuwehrgerat übergeben. Die Stadt beschloss im Oktober die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für diesen Sommer. Die schon seit Längerem notwendig gewordene Erweiterung der Parkplatzfläche vor dem Gerätehaus wurde kürzlich abgeschlossen. Dadurch ist der Einsatzablauf sicherer und der Übungsdienst erleichtert worden. Zu allen Einsätzen war die Wehr in wenigen Minuten am Einsatzort. In 20 Fällen erfolgte nämlich eine funkferngesteuerte Sirenenalarmierung. Insgesamt musste die Wehr im Berichtsjahr 49-mal ausrücken: Achtmal zu Wohnungsbränden und fünfmal zu Branden in landwirtschaftlichen Anwesen und Gewerbebetrieben, dreimal waren in Brand geratene Fahrzeuge zu löschen. Zu Sturm- und Wasserschaden wurden die Blauröcke elfmal alarmiert, fünfmal ging die Sirene zu Einsätzen bei Ölunfällen.

Bei Unfällen rückte die Wehr siebenmal aus, Menschen mussten viermal und Tiere zweimal gerettet werden. Viermal erfolgte eine böswillige Alarmierung. In fast allen Einsatzfällen konnte die Wehr durch schnelle und effektive Löschmaßnahmen eine Ausdehnung des Feuers verhindern. Die Einsätze in landwirtschaftlichen Anwesen beschränkten sich vorwiegend auf Temperaturkontrollen mit der Heumesssonde. Bei größeren Einsätzen unterstützte die Löschgruppe Uthweiler ihre Nachbarwehren. Zum Schutze von Veranstaltungsteilnehmern wurden im Berichtsjahr insgesamt 20 Sicherheitswachdienste durchgeführt. Aktiven Dienst leisten in der Wehr 50 Uthweiler Bürger. Ferner zählen zum Mitgliederbestand neun Männer in der Altersabteilung, zehn Jugendfeuerwehrleute und 18 Angehörige des Spielmannszuges."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 1 vom 02.01.1986
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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