Aufnahme: 1986
Die 15 Säulen des Denkmals stehen für 15 Jahre Gymnasium am Oelberg
Am Montag, dem 3. November 1986, feierte das Gymnasium am Oelberg in Oberpleis sein 15-jähriges Bestehen. Dieser Festtag wurde mit einer Sternwanderung der Schüler und Lehrer begonnen. 27 Schülergruppen, von Lehrern und zahlreichen Eltern begleitet, wanderten von ihren Wohnorten aus auf das Gymnasium in Oberpleis zu, wo sie zwischen 11 und 12 Uhr eintrafen. Nach mehr oder minder langen Fußmärschen hatten sie am Gymnasium Gelegenheit, bei einem Teller schmackhafter Gemüsesuppe oder einem heißen Würstchen ihre Kräfte aufzufrischen, musikalisch unterhalten von mehreren Schülerbands. Der offizielle Festakt wurde gegen Mittag mit einer Ansprache von Oberstudiendirektorin Bauer eröffnet, die die Vertreter des Schulträgers, Bürgermeister Hank; Stadtdirektor Schmitz, den Ersten Beigeordneten Lichtenberg, Stadtamtmann Otzipka sowie die Schulleiter des Schulzentrums und fördernde Mitglieder aus der Oberpleiser Gesellschaft als Ehrengäste herzhch begrüßte.
Wenn auch-die Freude über 15 Jahre Gymnasium am Oelberg nicht immer ungeteilt gewesen sei, so führte Frau Bauer unter anderem aus, so sei doch der überwiegende Tenor heute „endlich gut, alles gut". Optimistisch äußerte sie sich über die Zukunft des Gymnasiums am Oelberg, denn der Bau und die ihm innewohnenden Geister seien solide, und tragfähig, der Einsatz des Kollegiums sei unermüdlich. Ein besonderes Wort des Dankes richtete die Schulleiterin an einen der Gründerväter des Gymnasiums, Gerhard Kybelka, den sie zum Ehrenvater der Schule ernannte, sowie an den ehemaligen Schüler Bernd Regendantz, den sie mit der Ehrenurkunde eines Schülers auszeichnete.
Während der Rede von Frau Bauer wurden 846 Luftballons, die die besten Wünsche für die Zukunft des Gymnasi ums der gegenwärtig 846 Schülerinnen und Schüler symbolhaft darstellten, in den Himmel aufgelassen. Höhepunkt der Festveranstaltung war die Enthüllung eines „Denkmal nach-Mal", bestehend aus unterschiedlich großen Basaltsäulen, von denen jede ein Lebensjahr des nunmehr 15jährigen Gymnasiums darstellt. Zum Abschluß ihrer Rede bedankte sich Frau Bauer herzlichst bei Günter Plaumann , Vertreter der Basaltwerke in Willmeroth, Ulrich Szemskat, vom Bauamt, und Wilhelm Höcker, die alle drei tatkräftig mitgeholfen hatten, die Idee eines Denkmals zu verwirklichen. Der offizielle Teil der Festveranstaltung wurde beendet mit Grußworten des Bürgermeisters der Stadt Königswinter, Günter Hank, und der Schulpflegschaftsvorsitzenden, Frau Lindner, die die Glückwünsche der Stadt und der Elternschaft übermittelten
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