Aufnahme: 1986
Ein Scheck für Hannelore Kohl
gst. 4037 Mark betrug der Reinerlös einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Bockerother„ Sternschnuppen" und des Bläsercorps „Auel-Gau Oberpleis" im Sommer dieses Jahres. Bestimmt wurde das Geld für das „Kuratorimum für Unfallverletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems." Präsidentin dieses Kuratoriums ist die Gattin des Bundeskanzlers, Hannelore Kohl. Die „Sternschnuppen" und die Musikanten besuchten nun Hannelore Kohl in ihrem Kanzlerbungalow. Mehr als eine Stunde nahm sich die Kanzlergattin Zeit für die Freudenspender aus dem Siebengebirge.
Betreuerin und Leiterin des Tanzcorps, Resi Jonas, die das Corps seit 16 Jahren leitet, überreichte Hannelore Kohl einen Scheck in Höhe von 4037 Mark. Mit strahlendem Gesicht nahm Hannelore Kohl diesen Scheck in Empfang und bedankte sich mit herzlichen Worten für die gute Tat. Mit dem „Trompeten-Echo" wurde die kleine Feierstunde im Garten des Bundeskanzleramtes eröffnet. Nach der Überreichung des Schecks bezeichnete Hannelore Kohl in ihrer Rede die Tänzerinnen und Musiker als „Jugendliche Freunde" und war voll des Lobes über die tänzerischen Leistungen der kleinen und größeren Tänzerinnen und Tänzer und die Darbietungen des Musikcorps. Freude schenken sei das Motto der Tanz und Musikcorps.
Die „Sternschnuppen" und die Auel-Gauer Musikanten hätten bereits viel Freude geschenkt und dabei auch viel Freude gehabt, erklärte die Kanzlergattin. Sabine Freund und Anna Koch legten einen glanzvollen Steptanz, einstudiert von Anke Höfgen, auf die Platten im Hofe des Bungalows zu der Melodie „Singing in the rain". Und das bei klarem Sonnenschein. Köstlich auch der Vogeltanz von Ruth und Irina Rau. Begeistert war Hanelore Kohl ebenfalls von den Tänzen der „Sternschnuppen". Und zwischendurch immer wieder musikalische Klänge der Auel-Gauer Musiker. Wolfgang Thaysen erklärte Hannelore Kohl, wie es zu dieser Wohltätigkeitsveranstaltung kam und daß viele helfende Hände am Gelingen mitgewirkt haben.
Jüngster Teilnehmer beim Besuch bei Hannelore Kohl war der zweijährige Sven Seidel, der einmal Nachwuchstänzer werden soll. Hannelore Kohl: „Er ist der jüngste Besucher, der je in diesem Bungalow war." Zu den Gästen gehörte auch Bürgermeister Günter Hank, der so kurz vor Weihnachten ein Geschenk für Hannelore Kohl mitgebracht hatte, ein Buch „Unterwegs zu Deutschen Sagen". Dirk Raderschall überreichte Hannelore Kohl einen Blumenstrauß namens des Tanzcorps. Für Resi Jonas hatte Frau Kohl eine Schallplatte aus einer Sendung mit Dieter-Thomas Heck parat, an der sie auch mitwirkte. Und dann waren alle zu einer Kaffeestunde im Bungalow eingeladen. Dabei suchte Hannelore Kohl das Gespräch mit allen Bockerother und Auel-Gauer Freunden.
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