Säuberungsaktion des Bürgervereins Königswinter Ost

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1984

Säuberungsaktion des Bürgervereins Königswinter Ost

gst. Erfreut zeigten sich Vize-Bürgermeister Herbert Krämer und der Geschäftsführer des Bürgervereins Königswinter-Ost, Hans-Georg Marx, nach der etwa dreistündigen Säuberungsaktion in Wald und Flur im Gebiet des Bürgervereins. Es wurde bedeutend weniger Müll und Unrat im Wald und an den Wegrändern gefunden als in den vergangenen Jahren. Doch zugleich äußerte man sich betrübt, denn die Gegenstände, die die Leute im Wald ablagern, werden immer größer. Was nicht alles gefunden wurde: Jauchefässer, Wäschetrommel, Autoreifen, Eimer, Öfen, Einkochkessel, Autositze, Teppiche, Maschendraht, Flaschen und Dosen en masse.

An dieser elften Aktion zur Sauberhaltung des Geländes beteiligten sich nur acht Personen „wovon sich Hans-Georg Marx sehr enttäuscht zeigte. Die Säuberungsaktion soll im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden. Aber zuvor soll im Herbst ·dieses Jahres dem Ortsdenkmal ein schöneres Aussehen gegeben werden. Bei dieser 11. Säuberungsaktion war es naßkalt. Es wehte ein scharfer Wind. Zur Aufwärmung wurde ein Schnaps gereicht und zu Mittag gab es eine kräftige Erbsensuppe. Den Traktor stelle ein Landwirt zur Verfügung, die Stadt zwei Anhänger, die, beladen mit dem Unrat von der Stadt abgeholt und zur Müllkippe gefahren wurden.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 13 vom 29.03.1984; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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