48 mal „dem Nächsten zur Wehr"

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1977

48 mal „dem Nächsten zur Wehr"

In den Wäldern des Siebengebirges findet am Samstag, 5. März, eine Waldbrandübung statt. Beginn der Übung 13.45 Uhr. Dieser Termin wurde am Sonntagvormittag auf der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Uthweiler mitgeteilt. Beigeordneter Erich Lichtenberg, als stellvertretender Chef der Wehr, sprach den Wehrmännern den Dank der Stadt für ihren uneigennützigen Dienst zum Wohle der Menschheit aus. Lichtenberg betonte, daß die Ausbildung und auch die Ausrüstung der Wehr jetzt einen respektablen Stand erreicht habe. Der Dank Lichtenbergs galt auch der Jugendfeuerwehr und dem Tambourkorps. Stadtbrandmeister Theo Lämbgen war mit dem Leistungsstand der Uthweiler Wehr vollauf zufrieden. Folgende Feuerwehrmänner  wurden zu  Oberfeuerwehrmänner befördert: Alfred Brinkhoff, Peter Post, Peter Krämer und Paul Assenmacher.

Vom Jugendfeuerwehrmann zum Feuerwehrmann avancierten Karl-Heinz Behr, Norbert Bäsgen, Georg Großmann und Erwin Lohmar. Mit Ehrenurkunden und einem Krug geehrt wurden verdiente Feuerwehrleute, die in die Altersabteilung übernommen wurden: Brandmeister Theo Harf, Unterbrandmeister Josef Hönighausen und Unterbrandmeister Johann Weiler. Die Ehrung nahm Wehrchef Felix Bäßgen vor. Oberbrandmeister Felix Bäßgen  hatte zu Beginn der Versammlung in der Gaststätte „ Zum Ännchen" einen ausführlichen Jahresbericht erstattet. Insgesamt wurden 48 Einsätze registriert. Davon entfallen auf Brandeinsätze zwei Großbrände, vier Mittelbrände und 15 kleinere Brände. Zweimal wurden Menschen aus Not und fünfmal Tiere aus Not gerettet. Ölalarm gab es fünfmal. Viermal wurden Sturmschäden registriert, und viermal wurde Unfallhilfe geleistet.

Dreimal wurde die Wehr böswillig alarmiert. Insgesamt wurden  411 Einsatzstunden geleistet. Die Fahrzeuge der Löschgruppe legten dabei über 800 Einsatzkilometer zurück. Die Bereitschaftsstunden für den Krankentransportdienst in den Oster-­ und Sommerferien betrugen allein 1613. In 80 Stunden wurden die Wehrmänner ausgebildet. An 27 Veranstaltungen wirkte das Tambourkorps mit. 42 Stunden mußte das Korps üben. Fünf Mitglieder der Uthweiler Wehr konnten in Bad Honnef den Rettungs-Sanitätslehrgang erfolgreich beenden. Im Jahre 1976 stieg die Zahl der aktiven Mitglieder von 44 auf 46, die der Jugendfeuerwehr von 17 auf 20, die der inaktiven Mitglieder von 140 auf 149, und die Mitgliederzahl im Jugendtambourkorps sank von 13 auf 9. gst.
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Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 9 vom 04.03.1977; Foto und Text: R.
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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