Sie besichtigten die Anlagen des Wasserbeschaffungsverbandes

Aufnahme: 1976

Sie besichtigten die Anlagen des Wasserbeschaffungsverbandes

Gemeinsam gestalteten der Oberpleiser Bürgerverein und der Arbeitskreis "Heimatkunde" eine Besichtigung der Versorgungsanlagen des Wasserbeschaffungsverbandes Thomasberg. Die Exkursionsteilnehmer wurden vom Vorsteher des Verbandes, Heinz Lindlar, der auch dem Bürgerverein angehört, empfangen und durch die Anlagen geführt. Zunächst galt die Fahrt der Besichtigung der Tiefbrunnen im Lauterbachtal. Im Anschluß daran wurde die Großbaustelle auf dem Scharfenberg bei Stieldorferhohn besucht. Lindlar und der Wasserfachmann Karl-Heinz Seger gaben bereitwillig Auskünfte über die Arbeitsweise der Anlage. Mehr als 26 000 Bewohner der Stadt Königswinter, der Stadt Bonn sowie der Gemeinden Hennef und St. Augustin erhalten Trink und Brauchwasser aus den Anlagen des Thomasberger Wasserbeschaffungsverbandes. Zwei Drittel des benötigten Wassers werden aus den beiden Tiefbrunnen der modernen Förderungsanlage im Lauterbachtal entnommen.

1974 wurden mehr als 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser an die Bevölkerung abgegeben. Im Jahre 1975 waren es schon 1,5  Millionen Kubikmeter. Von Januar bis Juli diesen Jahres verbrauchte die Bevölkerung im Versorgungsgebiet bereits mehr als eine Million Kubikmeter. Um auch eine bessere Versorgung in den höher gelegenen Gebieten sicherzustellen, hat der Verband mit dem Bau einer Hochbehältergruppe auf dem Scharfenberg begonnen. Zwei der vier geplanten Behälter mit einem Fassungsvermögen von 5000 Kubikmeter befinden sich im   Bau. Sie sollen bis Ende 1977 fertiggestellt sein. Die Kosten für die Behälter belaufen sich auf rund 2,5 Millionen DM. Das Land beteiligt sich an den Kosten. Zu den Förderungsanlagen des Verbandes gehört auch eine große Pumpstation bei Schloß Birlinghoven, wo sich auch ein modernes Maschinenhaus und ein kleiner Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 300 Kubikmeter befinden. gst.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 34 vom 20.08.1976; Foto und Bericht: Günther Steeg
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ)
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