Rallye des Bürgervereins war gut organisiert

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1976

Rallye des Bürgervereins war gut organisiert

Die jüngste Bildersuch- und Orientierungsfahrt des Bürgervereins Königswinter-Ost war wiederum ein voller Erfolg für den Veranstalter. Trotz des heißen Wetters war die Teilnahme sehr gut. Sogar aus Rauschendorf hatten sich Fahrtteilnehmer gemeldet, die ihre nähere Heimat durch diese Rallye noch näher kennen lernen wollten. Über die wohlgelungene Fahrt äußerten sich am Abend bei der Siegerehrung im Lokale Quick, Inhaber A. Thul, der Ehren-Vorsitzende Gottfried Pietzsch und die beiden Verantwortlichen für die Fahrt, Wilfried Klevers und Georg Marx. Für die gute Ausarbeitung galt ihnen ein besonderes Lob der Fahrtteilnehmer. Georg Marx meinte bei der Siegerehrung: „Acht Tage vor Beginn der Olympiade haben auch die Bewohner von Königswinter-Ost ihr sportliches Können bewiesen“.

26 Mannschaften und Einzelfahrer beteiligten sich an dieser Fahrt, bei der nicht nur geschicktes Fahren bewiesen werden mußte, sondern auch zahlreiche Quizfragen zu beantworten waren. So galt es unter anderem zu wissen, wo der Pfarrer von Eisbach u. a. tätig war. Prälat Buchholz war geistlicher Beistand der Widerstandskämpfer des 20. Juli in Plötzensee. Nicht ganz einfach war auch die Beantwortung der Frage nach einem Elektriker in Rauschendorf, der den Namen eines bekannten Künstlers trägt: Peter Kraus. Wußten Sie, wann auf dem Hangelarer Flughafen der erste Flug stattfand und wie der Pilot hieß? Am 17. Juli 1909 startete Fritz Pullig zum Premierenflug. 175 Stufen hat der Turm der Abtei Michaelsberg in Siegburg und Erzbischof Anno war Gründer der Abtei.

Die Propstei in Oberpleis wurde von Siegburg aus gegründet. Auch das waren Fragen, die von den Fahrtteilnehmern beantwortet werden sollten. Rund 50 Fragen wurden auf der ebenfalls etwa 50 Kilometer langen Fahrtstrecke gestellt. Die meisten Fragen befaßten sich mit der landschaftlichen Gestaltung der näheren Heimat. Herbert Krämer, CDU-Stadtverordneter von Königswinter, der leider ohne Copilot starten mußte und dadurch auf dem letzten Platz landete, mußte 40 Minuspunkte einstecken. Weil er so „baden gegangen" war, überreichte ihm Georg Marx als Trostpreis eine Zehnerkarte für das Hennefer Schwimmbad in der Sportschule.

Für die drei Erstplazierten gab es Zinnbecher in verschiedenen Größen. „Bronze" erhielt die Jugendgruppe aus Sand. Den Preis nahmen die Jugendvertreter Rudi Hölzer, Detlef Dahm und Claudia Reuter in Empfang. Der zweite Preis ging nach Bennerscheid an das Team Dr. Alexander Petri und Gottfried Hummel. Sie erhielten „Silber“. Das Ehepaar Hans-Gerd und Irmgard Quick belegte Platz eins. Daß die Zahl 13 auch Glück bringen kann, erfuhr an diesem Tage dieses Ehepaar. Es hatte nämlich die Startnummer 13. gst.

Zur Vitrine: Bürgerverein Königswinter Ost - siehe Link unten.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 29 vom 16.07.1976; Foto und Bericht: R.
Zur Verfügung gestellt von
Rudolf Pieper (SZ) Zur Vitrine: Bürgerverein Königswinter-Ost
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