Realschule feierte an zwei Tagen

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1975

Realschule feierte an zwei Tagen

„Den meisten Beifall bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Realschule Oberpleis erntete Bürgermeister Günter Hank mit der Ankündigung, daß mit dem Bau des Schulzentrums in Oberpleis entgegen anders lautenden Meldungen nun doch noch in diesem Jahre begonnen werde. Zwei Tage lang feierten Lehrerschaft, Schüler und Eltern das zehnjährige Bestehen ihrer Schule. Mit einem Trompetenmenuett wurde der Festakt eingeleitet. Direktor Ewald Kaiser sprach in seiner Festrede über die Entwicklung der Schule. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand die Aufführung einer szenischen Darstellung der Entwicklung der Realschule, aufgeführt von Schülerinnen und Schülern. Die Einstudierung nahmen Ingrid Bongartz und Helga Franzen vor. Zahlreiche Gäste sprachen zum Jubiläum ihre Glückwünsche aus. Auch ehemalige Schülerinnen und Schüler wirkten aktiv mit, und waren nicht nur als Gäste erschienen. Sie führten mit großem Erfolg unter der Leitung von Ingrid Rosenkranz Jazzgymnastik und Jazztänze auf.

Der weitere Verlauf der Feier wurde durch gesangliche und musikalische Darbietungen mit Johannes Lubrich umrahmt. Unter den Gästen befanden sich der Landtagsabgeordnete Loos und Oberschulrätin a.D. Maria Pesch, der Bürgermeister Hank einen Blumenstrauß überreichte. Sie war zusammen mit Christian Schenkelberg, Direktorstellvertreter i.R., maßgeblich an der Gründung dieser Schule beteiligt. Schenkelberg wurde ebenfalls von Direktor Kaiser herzlichst begrüßt. Schulpflegschaftsvorsitzender Erich Westhofen sprach der Stadt und dem Lehrerkollegium den Dank aus, der Stadt für den Bau der Schule und den Lehrpersonen für die Erziehung der Kindern. Weiter wurden begrüßt: Direktor Wilhelm, Vorsitzender der Realschuldirektoren und Kurt Wirtz als Leiter der Musikschule.

Nach der Feierstunde, vor geladenen Gästen, wurde eine Ausstellung mit Schülerarbeiten eröffnet. Mehrere 100 selbst hergestellte Gegenstände aus der Textilgestaltung, sowie aus den Gebieten Werken und Fotografie waren zu besichtigen. An beiden Nachmittagen unterhielten die Schülerinnen und Schüler die Besucher der Schule mit Spiel, Tanz und Musik im Rahmen eines Sommerfestes auf dem Schulhof. Eine Kapelle spielte zur Unterhaltung auf. Die Besten der Schule aus dem Bereich des Sports wurden bei Wettkämpfen ermittelt. Direktor Ewald Kaiser freute sich über die beachtlichen Einzelergebnisse und konnte mehr als 100 Urkunden vergeben. Der Schulchor veranstaltete ein offenes Singen, wobei er von einer Cömbo begleitet wurde. Die Besucher sangen eifrig mit. gst.“

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 27 vom 4.Juli 1975
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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