Aufnahme: 1972
Vierte Orientierungsfahrt
Teilnehmer sollten Talbereich kennenlernen
„Trotz des schönen Wetters und des Winzerfestes in Königswinter waren die Verantwortlichen mit der Teilnahme an der vierten Orientierungsfahrt des Arbeitskreises ‚Heimatkunde’ des Oberpleiser Volksbildungswerkes sehr zufrieden. Sinn und Zweck dieser Fahrt sollte es sein, besonders den Talbereich der neuen Stadt Königswinter kennenzulernen. Etwas geographische Kenntnisse waren jedoch bei dieser Fahrt notwendig. Auf einer Landkarte musste die Grenze der neuen Stadt Königswinter eingetragen werden. Am Malteser Hof in Römlinghoven war der heutige Verwendungszweck des Gebäudes zu erfragen, ebenfalls das Datum der Ordensgründung. Aus dem Wort Malteser war ein Tier herauszufinden: Esel. Anzufahren war auch der Ehrenfriedhof in Ittenbach. Zu den weiteren Aufgaben gehörte es auch, herauszufinden, wie das älteste Anwesen von Oberpleis heißt. Es war der ‚Bönnschenhof’ in Wahlfeld.
Der Leiter der Orientierungsfahrt, F. K. Birkhäuser, dankte am Schluss allen Fahrtteilnehmern und freute sich vor allem über die rege Beteiligung Jugendlicher. Die Fahrtstrecke betrug 35 Kilometer. Ein Teilnehmer benötigte allerdings 115 Kilometer und konnte daher keinen Punkt mehr erringen. Der Jury gehörten Wilhelm Weber und Wilfried Klevers an. Von 670 möglichen Punkten errangen Alfred Haaks und Maria Pannenbecker die höchste Punktzahl mit 428 und wurden Sieger. F. K. Birkhäuser überreichte ihnen den Pokal der Siebengebirgs-Zeitung. Nur drei Punkte weniger errangen Elli Keymes und Dr. Becker. 415 Punkte gab es für Richard und Bruno Lembke und Dieter Meurer. Noch lange werden die Oberpleiser Heimatfreunde über eine Aufgabe der Fahrt lachen: Sie mussten sich am Drachenfels mit einem Esel photographieren lassen.“
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