Aufnahme: 1999
Das „Post-Mattes-Eck" soll neu bebaut werden
"Großzügige Bebauung des 'Post-Mattes-Eck'
Die Ecke der Kreuzung Dollendorfer Straße/Herresbacher Straße in Oberpleis, das 'Post-Mattes'-Anwesen, wird nach dem Abbruch der aufstehenden Gebäude mit einem Wohn- und Geschäftshaus sowie einer Tiefgarage bebaut. Das wurde jüngst im Planungs- und Umweltschutzausschuss beschlossen, nachdem geringfügige Einwendungen gegen den Plan überarbeitet worden waren. Bei einer Grundstücksgröße von 2060 qm soll ein zwei- bis dreigeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von ca. 1188 qm errichtet werden. Zusätzlich soll das Gebäude ein Dachgeschoss und ein Galeriegeschoss erhalten. Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen sind diese beiden Geschosse keine Vollgeschosse im Sinne der Landesbauordnung.
Im Erdgeschoss soll eine Ladenfläche mit 1094 qm, aufgeteilt auf acht Läden, entstehen. Im ersten und im zweiten Obergeschoss sind insgesamt vier Büroeinheiten mit 643 qm Fläche geplant. Die restlichen Flächen, insgesamt 1650 qm, sollen, verteilt auf 20 Einheiten, zu Wohnzwecken genutzt werden. In der Tiefgarage im Kellergeschoss sind 36 Stellplätze vorgesehen. Weitere zehn Stellplätze werden im Hof und fünf Stellplätze für Kurzparker vor dem Gebäude nachgewiesen. Nach den derzeit vorgelegten Unterlagen fehlen für den ausreichenden Nachweis der erforderlichen PKW-Stellplätze noch insgesamt zehn. Ferner müssen die Antragsteller noch den Nachweis erbringen, dass die erforderlichen Abstandsflächen im Bereich der dreigeschossigen Bauweise entlang der Dollendorfer Straße eingehalten werden.
Nicht abschließend geklärt ist derzeit auch die Grenzbebauung zum bestehenden Gebäude Dollendorfer Straße 5. Wenn dies alles geklärt ist, soll die Bebauung freigegeben werden. Während sich Jopa Vedders (CDU) in der Diskussion glücklich äußerte über die positive Entwicklung des Bauvorhabens, bemängelte Karl-Heinz Seger (SPD), dass man beim Bau und der Gestaltung des Busbahnhofes nicht an die architektonische Umgebung gedacht habe, was man bei dem nun anstehende Bau berücksichtige, nämlich die Propsteikirche. Der Abgeordnete Lawin (Grüne) bezweifelte, die richtige städtebauliche Lösung gefunden zu haben. Sobald alle Unklarheiten beseitigt sind, möge die Verwaltung den Bauantrag genehmigen. Das könne dann geschehen, ohne nochmals den Ausschuss zu bemühen, so das Fazit der Diskussion."
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