Aufnahme: 1997
Erster Spatenstich für 45 Altenwohnungen
"st. Den symbolischen ersten Spatenstich zum Bau von 45 Wohnungen für das Altenheim St. Konstantia-Haus in Oberpleis auf dem 'Eigenacker' vollzogen Generaloberin Schwester Xaveria und die Verwaltungsleiterin des Ordens der Franziskanerinnen zu Olpe, Verena Hölken, im Kreise zahlreicher Schwestern des Ordens, die in Oberpleis ihren Lebensabend verbringen sowie Vertreter der Verwaltung und des Rates. Mit den beiden Spatenstichen beginnen die Bauarbeiten für drei Wohngebäude für Senioren, die in unmittelbarer Nähe des Altenheimes entstehen. Das erste Gebäude umfasst insgesamt 16 Altenwohnungen für Einzelpersonen und Zweipersonen-Appartements in einer Größenordnung zwischen 35 und 54 Quadratmeter. Das mittlere Gebäude wird 15 Wohnungen für betreutes Wohnen für Senioren beinhalten.
Der Vorteil dieser Wohnform: Die alten Menschen können selbständig leben, ohne einsam sein zu müssen, da Gemeinschaftsräume zu Begegnungen einladen und Hilfe per Knopfdruck jederzeit verfügbar ist. Dieser zweite Block, der zuerst errichtet werden soll, umfasst vier Zweizimmerwohnungen a 55 qm und 12 Einzelzimmer-wohnungen mit je 40 bis 44 Quadratmeter. Das dritte Gebäude ist mit 14 Einzelappartements auch als Betreutes Wohnen geplant und ermöglicht eine direkte Anbindung an das St.-Konstantia-Haus. Diese Wohnungen sind je nach Ein- und Zweizimmerwohnungen mit Größen von 42 bis 60 Quadratmeter geplant. Die Gesamtnutzfläche umfasst 3016 Quadratmeter. Ziel des Bauvorhabens ist es, bei einer wirtschaftlichen Ausnutzung der Grundstückflächen ein Altenzentrum zu errichten, das der differenzierten Nachfrage alter Menschen nach Servicewohnungen im innerstädtischen Bereich nachkommt.
Die Serviceleistungen werden durch das angrenzende Altenpflegeheim erbracht. Dort sind eine Zentralküche, eine Zentralwäscherei, ein Gemeinschaftsraum, Arzträume, Friseureinrichtungen und Langzeitpflegesätze vorhanden. Alle Blocks sind durch Fußwege mit dem Altenheim verbunden. Die drei Wohnhäuser mit 45 Wohnungen werden freistehend errichtet und passen sich durch ihre versetzte Bauweise harmonisch in das Gelände und an die bestehende Architektur an. Die Kosten: 8,19 Millionen Mark; Bauzeit ein Jahr. Die offene Bauweise lässt außerdem genügend Platz für Grün?ächen und ermöglicht einen freien Blick weshalb Terrassen, Balkone und Laubengänge dazu gehören. So wirken die Appartements hell und freundlich auch an trüben Tagen. Überdies gewährleistet die zentrale Lage in Oberpleis die Erledigung aller wichtigen Geschäfte vom Einkauf über die Arztkonsultation bis zum Café-Besuch.
Alle Wohnungen in allen Blöcken sind mit einem Aufzug zu erreichen.
Die Wohnhäuser werden mit offenen und verglasten Laubeneingängen erschlossen. Die Gebäude sind teilunter-kellert, wobei sie sich dem Geländeverlauf anpassen. Notwendige Abstellräume und Technikräume werden im Untergeschoss und im Dachgeschoss untergebracht. Die Einpersonenwohnungen bestehen aus einem behindertengerechten Bad, einem kleinen Eingangsbereich, einer Küchenzeile und einem Wohn-Schlaf-Bereich. Bei den Zweipersonenappartements sind die Schlafräume separat. 23 PKW-Stellplätze werden eingerichtet. Segensworte sprach Pater Clemens Otten. Bauherr ist die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe. Die Planung hat die Neuwieder Gesellschaft Josef Happ und Partner übernommen."
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