Abschied und Beförderungen bei der Feuerwehr

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1995

Abschied und Beförderungen bei der Feuerwehr

st. Im Rahmen einer Feierstunde der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Königswinter im Haus Bachern in der Altstadt nahm der ehemalige Stadtdirektor Franz-Josef Schmitz Abschied von seinem Amt als Chef der städtischen Feuerwehr. In seiner Abschiedsrede betonte Schmitz, dass in den Löschgruppen immer ein guter Geist geherrscht habe. Er würdigte besonders die jugendpflegerische Arbeit in den Wehren. Man könne sich auf die Freiwillige Feuerwehr verlassen. Das habe auch der Bund erkannt, als er die Königswinterer Freiwillige Feuerwehr und nicht die Bonner Berufsfeuerwehr mit dem Brandschutz auf dem Petersberg betraute. Schmitz schloss seine Ansprache mit den Worten: "Die Feuerwehr ist ein Segen für die Stadt."

Die Ehrenbrandmeister gratulierten durch Willi Gassen, der ein selbst gezeichnetes Bild des früheren Amtssitzes von Schmitz überreichte. Durch einen "Crashkurs" wurde Heinz Martin Bernert, der Nachfolger von Schmitz, neuer Wehrchef. Er sprach seinem Vorgänger die Glückwünsche aus und überreichte ein Buch über die Pankratiuskirche in Oberpleis. Der ehemalige Stadtbrandmeister Felix-Peter Bäßgen bedankte sich bei Schmitz ebenfalls mit anerkennenden Worten und überreichte ihm ein Geschenk der gesamten Wehr. Dann hieß es Abschied nehmen. Aus beruflichen Gründen verzichtete Felix-Peter Bäßgen auf sein Amt als Stadtbrandmeister, und Anno Klant legte das Amt als Stellvertreter nieder.

Beiden dankte Heinz-Martin Bernert für ihre Arbeit. Für Bäßgen hatte er eine Zeichnung von Willi Gassen mit der Wahlfelder Kapelle und für Klant eine Königswinterer Ansicht mitgebracht. Die Scheidenden erhielten vom kommissarischen Stadtbrandmeister Josef Pütz je eine Schiefertafel mit eingearbeiteter Drehleiter und Uhr. Danach standen Beförderungen auf dem Programm. Bernert beförderte zu Hauptbrandmeistern Werner Franz aus Oberdollendorf und Ralf Kieserg aus der Altstadt. Brandmeister wurde Frank Wicharz aus Bockeroth. Ferner wurden Wechsel in den Löschgruppenführungen in Niederdollendorf, Oberdollendorf und Bockeroth vorgenommen. Hauptbrandmeister Josef Pütz wurde als kommissarischer Stadtbrandmeister entpflichtet. Zunächst nur kommissarisch wurden als neuer Stadtbrandmeister Bernd Walter und als seine Stellvertreter Bruno Lemke und Jürgen Oettler eingeführt. Jubiläums- und Abschiedsständchen brachten die Spielmannszüge aus Uthweiler und der Altstadt.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 48 vom 30. Nov. 1995
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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