Angler feierten Silberjubiläum

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1994

Angler feierten Silberjubiläum

"Der kleinste Sportverein in der Stadt Königswinter, der Angelsportverein ‚Pleistal‘, wurde 25 Jahre alt. Gefeiert wurde das Silberjubiläum mit einem Festakt im ‚Nonnenberger Hof'. Während der Jubiläumsfeier wurden einige Mitglieder durch den Vorsitzenden des Landesfischereiverbandes Nordrhein, Bezirk Sieg, Siegfried Cunz, geehrt.
Sie gehören zu den Gründungsmitgliedern oder sind bereits über 20 Jahre im Verein.
Es erhielten neben der Urkunde die Silberne Verbandsnadel Hans-Gerd Hagen, Alex Jetzlaff, Friedhelm Klein, Josef Müllenholz, Paul Schild, Udo Schild, Rainer Wertenbroich und Walter Wertenbroich.

Mit der Goldenen Verbandsnadel und dem Großen Silbernen Ehrenzeichen des Verbandes Deutscher Sportfischer wurde Paul Wertenbroich ausgezeichnet. Neben diesen beiden Ehrungen konnte der stellvertretende Vorsitzende, Paul Wertenbroich, noch drei weitere Geschenke zum Silberjubiläum des Vereins entgegennehmen: einen Zinnteller des Bezirks Sieg, die Silberne Plakette des Verbandes Deutscher Sportfischer und einen Holzteller des Landes-fischereiverbandes. Anfang des Jahres verstarb im Alter von 70 Jahren der Ehrenvorsitzende Michael Wertenbroich. Bruder Paul Wertenbroich übernahm die Amtsgeschäfte. Bürgermeister Herbert Krämer sagte in seiner Glück-wunschansprache, dass die 25 Jahre des Vereins auch 25 Jahre Geschichte der Familie Wertenbroich bedeuten.

Der Angelsportverein hat derzeit 36 aktive Mitglieder und ist damit auch der kleinste im Landesfischereiverband.
Die ersten Aktivitäten zur Gründung des Angelsportvereins wurden von Walter Klaus unternommen. Er lud Anfang September 1968 etwa 50 interessierte Personen zu einem gemeinsamen Treffen in die Gaststätte Wertenbroich in Nonnenberg ein. Die Gründungsversammlung fand am 17. Januar 1969 statt. Der damalige erste Vorsitzende war Josef Jungheim. Eine Bilder- und Dokumentenausstellung spiegelt heute das 25-jährige Bestehen wider. Im Vereinslokal wurden Schulungen durchgeführt, um auf die Fischerprüfung vorzubereiten. Im Frühjahr 1970 wurden die ersten Arbeiten am jetzigen Vereinsteich durchgeführt. Besonderen Anteil am Ausbau der Teichanlage im Logebachtal hatte das Ehrenmitglied Peter Wasserheß aus Berghausen.

Am 25. Februar 1972 erhielt der damalige Vorsitzende, Toni Schmitz, die endgültige Erlaubnis des Rhein-Sieg-Kreises zur Gewässernutzung im Logebachtal. Die Kosten hatten sich auf ca. 11000 DM belaufen. Im Herbst 1972 führte der Verein das erste Preisfischen in zwei eigenen Gewässern im Logebachtal durch. Der Pachtvertrag über die ‚Rotter Hardt‘ endete allerdings mit Ablauf des Jahres 1973. Am 8. Dezember 1983 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister. Jedes Jahr werden das Anangeln, ein Preisfischen und ein Abangeln durchgeführt. Der Angler mit dem höchsten Gesamtgewicht des Jahres wird Fischerkönig."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 33 vom 18.08. 1994
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
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