Aufnahme: 1990
86 junge Menschen bestanden Reifeprüfung
"49 Jungen und 37 Mädchen bestanden am Gymnasium am Ölberg ihre Reifeprüfung. Oberstudiendirektor Klaus Breuer betonte in seiner Ansprache an die jungen Menschen, dass auch an und in der Schule gearbeitet werden muss. Wer gute Arbeit verrichtet, erhält auch einen guten Lohn. Die Schule zahlt auch Löhne aus. Der Lohn des Schülers sind die Noten. Diese Noten werdet Ihr heute in Händen halten. Nach vielen Wochen der Arbeit: "Abitur ist kein Bahnhof mit Weichen, sondern eröffnet Zukunftsperspektiven." Vizebürgermeisterin Dr. Renate Heck bekannte, dass sie die Schule schon kannte, als das Gymnasium noch im Krabbelalter war.
Das Gymnasium am Oelberg sei eine etablierte Schule mit gutem Ruf und sie hoffe, dass dieser Ruf auch weiterhin Bestand haben wird. Nur bedauerte Dr. Renate Heck, dass dieses Gymnasium in Zukunft das einzige sein wird, welches weiter in städtischer Trägerschaft steht. In lustiger Form verabschiedeten sich die Schüler von ihrer Penne. Dr. Winfried Rempe betonte in seiner Rede als Elternvertreter, dass zwar nun 86 junge Menschen die Hochschulreife erlangt hätten, aber dass keiner dem anderen gleiche.
Nachdem nun der erste Lebensabschnitt mit guten oder schlechteren Arbeiten geschafft sei, dürfe man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern gerade jetzt würde man durch besondere Pflichten zu weiteren Anstrengungen aufgerufen. Besondere Buchgeschenke erhielten die besten Schülerinnen und Schüler Theresa Velden, Jochen Sander und Christian Ulrich Wolf. Umrahmt wurde die kurze Feierstunde durch Gesang und Musik des Grundkurses, von Andrea Jonen und vom Schulorchester unter der Stabführung von Oberstudienrätin Ilse Dekker."
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.