Aufnahme: 2001

Bau der ICE - Trasse Köln - Frankfurt

DIE PLANUNGS- UND BAUPHASEN

1985:
Eine neue Schienenverbindung zwischen den Ballungsräumen Rhein/ Ruhr und Rhein/Main wird im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) von 1985 als wichtigstes Projekt aufgerührt.

1989:
Es werden fünf großräumige Trassenvarianten diskutiert, unter anderem Lösungen, die einen Anschluss der Städte Bonn und Koblenz vorsehen.

20. Dezember 1989:
Das Bundeskabinett stimmt der Entscheidung des Verkehrsministers zu, die Neubaustrecke durchgehend rechtsrheinisch parallel zur Autobahn A 3 zu führen.

1991:
Das erste Raumordnungsverfahren wird in Rheinland-Pfalz eingeleitet, es folgen die Verfahren in Nordrhein-Westfalen und Hessen (Februar 1992).

13. Dezember 1995:
Grünes Licht für den Baubeginn der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main. Den Auftakt bilden die Arbeiten im üdmainischen Abschnitt im Bereich des Autobahnkreuzes Frankfurt.

9. Dezember 1996:
Die Arbeiten für den bergmännischen Tunnel am Autobahnkreuz Frankfurt beginnen.

13. Mai 1997:
Start der Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Siegburg.

September 1998:
Die Bahn erhält das Baurecht für den letzten Abschnitt Königswinter - Bad Honnef. Rund viereinhalb Jahre dauerten die Neuplanung und die folgenden Genehmigungsverfahren für den Streckenabschnitt im Rhein-Sieg-Kreis.

27. Mai 1999:
Ein ICE-T fährt im Rahmen der Eröffnungsfeier in den neuen Fernbahnhof Flughafen Frankfurt ein.

28. September 1999:
Der Durchschlag des Siegauen-Tunnels markiert zugleich das Ende der Vortriebsarbeiten: Alle 24 bergmännischen Tunnelröhren des Projekts sind aufgefahren, die letzten Mineure verlassen die Baustelle.

14. Dezember 2000:
Offizieller Baubeginn für die Flughafenanbindung Köln/ Bonn. Die Arbeiten starten am Bahnhof Porz-Wahn, wo die Flughafenschleife aus der Neubaustrecke
ausfädelt.

10. Juli 2001:
Die Gleise der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main sind durchgehend geschweißt - das ist der Lücken-schluss für den neuen Fahrweg zwischen Köln und Frankfurt.

Oktober 2001:
Premiere für den ICE 3 auf der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main. Test und Abnahmeprogramm auf der Strecke zwischen Frankfurt und Idstein.

5. Dezember 2001:
Der Versuchszug ICES erreicht im Abschnitt Frankfurt-Montabaur erstmals 330 km/h.
(DB/fa)

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Jupp Buchholz
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