Abgebildete Personen
Aufnahme: 2023
„Petersberger Preziosen“ mit zahlreichen Werken - Das Salon-Ensemble Petersberg hatte zum Neujahrskonzert eingeladen
Das Salon-Ensemble Petersberg spielte Werke von verschiedenen Komponisten
In der Rotunde zeigten die Jahreszahlen den Jahreswechsel an
(bk) Petersberg. Das Salon-Ensemble Petersberg mit Maria Kapuscinska, erste Violine, Alexander Dauth, Violine Obligat, Michael Wolf, Klarinette und Saxophon, Hans-Joachim Rohmus, Kontrabass, Thomas Bungart, Schlagzeug und Edgar Zens, Klavier und Akkordeon, pflegt alljährlich die Tradition und lädt zum Neujahrskonzert in die Rotunde des Steigenberger Grandhotels Petersberg ein.
Nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause kamen jetzt wieder zahlreiche Gäste dieser Einladung nach und ließen sich das Klangvergnügen, die „Petersberger Preziosen", nicht entgehen. Es wurde eine Schatulle geöffne,t aus der Klänge freigesetzt wurden, die den Einstieg in das neue Jahr mit einem musikalischen Hochgenuss einläuteten.
Mit dem Intermezzo Sinfonico aus der Cavalleria Rusticana von Pietro Mascagni begann der musikalische Reigen. Auch wenn die Oper in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen spielt, in dem sich die Bauern vor dem Kirchgang trafen, so ließ dieses Intermezzo das neue Jahr mit Schwung und Fröhlichkeit beginnen. Im Anschluss zog eine winterlich-heitere Atmosphäre mit dem Schlittschuh-Walzer von Emile Waldteufel in die Rotunde ein.
Mit „Souvenir" von Frantisek Drdla ging es weiter im Programm. Drdla gelangte durch das Komponieren leichterer Musik im spätromantischen Stil zu internationalem Ruhm. Es folgten ein Sizilianisches Ständchen von Gerhard Winkler und „Brucia la terra" von Nino Rota. Mit der vermutlich bekanntesten Komposition des italienischen Komponisten Vittorio Monti „Csárdás", wehte ein Hauch von Zigeunermusik durch den Konzertsaal, bevor man mit der Komposition „Root Beer Rag" von Billy Joel zur Pause bat. Das Air von Johann Sebastian Bach ist einer der populärsten Hits der Alten Musik. Von kaum einem Stück gibt es so viele Bearbeitungen, von denen man eine zu Beginn des zweiten Teils zu hören bekam.
Mit dem Werk von Joseph Rixner „Achtung - Fertig - Lcs!" stand eine Komposition auf dem Programm, die einem Salonorchester geradezu auf den Leib geschrieben ist. Mit „Trés Jolie" wiederum von Waldteufel, „Petite Fleur" von Sidney Bechet, „Toulouse" von Winkler und „Fandango y fiesta" von Georg Hamza neigte sich ein musikalisches Highlight seinem Ende zu. Zum Schluss wurden die Komponisten Irving Berlin, Felix Bernard und Johnny Marks nochmals aus der Schatulle geholt.
Nach ihrem Medley „Rudclph's White Winter Wonderland" wurde dem Ensemble für dieses Neujahrskonzert mit lang anhaltendem Applaus gedankt. Vierzehn verschiedene Komponisten, dies machte die Vielfalt, das stets wechselnde Repertoire dieses Konzertes deutlich. Zahlreiche Werke entsprangen dem Arrangement von Edgar Zens.
„Wir sind glücklich, nach zwei-jähriger Pause wieder hier in der Rotunde zum Beginn des neuen Jahres spielen zu können", so die Direktorin des Salon-Ensembles Petersberg, Maria Kapuscinska: „Wir sind alle Berufsmusiker und haben uns zum Ziel gesetzt, die Lücke zwischen den Generationen musikalisch zu schließen. Bei einem Blick in unser heutiges Publikum bin ihr mir sicher, dass uns dies sehr gut gelungen ist. Es ist uns stets eine Freude, als 'Mini-Orchester aus dem Siebengebirge' das breite Spektrum der Salonmusik darzubieten."
Etwas zu ergänzen?
Kennen Sie abgebildete Personen, das Jahr oder Hintergründe zu diesem Bild? Schicken Sie uns einen Hinweis – wir prüfen ihn und ergänzen das Objekt.