Aufnahme: 2023
Klavier- und Geigentöne zum Weihnachtsfest - Katya Kaschuba und Max Taran zu Gast in der Eisbacher Marienkapelle
Katya Kaschuba und Max Taran spielten in der Kunst-Kultur-Kapelle in Eisbach.
(bk) Eisbach. Die Eisbacher Marienkapelle ist seit Jahren ein Ort kultureller Darbietungen. Was die Zuhörerinnen und Zuhören letztens erwartete, war Musik auf sehr hohem Niveau. Die beiden Musiker Katya Kaschuba am Klavier und Max Taran an der Geige ließen klassische geistliche Musik zur Advents- und Weihnachtszeit von Bach, Vivaldi, Beethoven, Camille Saint-Saëns, Mendelssohn Bartholdy und ukrainische Weihnachtslieder in dem mit 70 Besuchern gut gefüllten kleinen Gotteshaus erklingen.
Nach ihrer kriegsbedingten dramatischen Flucht haben Katya Kaschuba und Max Taran nunmehr eine vorübergehende Heimat in Thomasberg gefunden. Katya Kaschuba hat an der Musikakademie in Kiew studiert und war dort lange Zeit als Pianistin und Musiklehrerin tätig. Sie ist Mutter von fünf Kindern. Vier Kinder wohnen bei ihr in Thomasberg. Ihr Mann und das ältere Kind mussten in Kiew bleiben. Alle Kinder sind musikalisch begabt. Max Taran war Student an der Musikadademie in Kiew, jetzt ist er Student an der Musikhochschule Köln. Mit Bella Liebermann, die den Auftritt in Eisbach in die Wege geleitet hatte, haben die beiden Musiker bereits ein Musikprojekt für den Landesmusikdrat NRW duchgeführt.
Selbstgebackene Spezialitäten aus der Ukraine, die Freundinnen der Musiker gebacken hatten, gab es in der Pause nach dem Konzert. Bei Gebäcken und warmen Getränken kamen die Besucher ins Gespräch mit den osteuropäischen Gästen. Es gab viele Fragen zur Situation in der Ukraine und zum persönlichen Schicksal von Katya Kaschuba und Max Taran und ihren Familien. Sichtlich gerührt waren die beiden Musiker, als ihnen der Inhalt des Spendenkörbchens übergeben wurde. Mit so viele Großzügigkeit hatten sie nicht gerechnet. Reich beschenkt mit zauberhafter anspruchsvoller Musik und einem informativen Austausch über die derzeit unheilvolle Situation in der Ukraine machten sich die Besucher bei einsetzendem Blitzeis wieder auf den Heimweg.
Zum vollständigen Bericht im Rundblick Siebengebirge - siehe Link unten.
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