Aufnahme: 2023
Karnevalslegende Tom Simon aus Oberpleis
„Wir wollen den Geist der Stunksitzung weitertragen“
Interview | Oberpleis/Köln · Tom Simon, Mitglied der Kölner Stunksitzung und Karnevalslegende, spricht über die neue Session, die am 6. Dezember beginnt. Der GA hat den kreativen Karnevalisten in seiner Wohnung über den Dächern von Oberpleis besucht.
Über den Dächern von Oberpleis wohnt Tom Simon. 89 Stufen führen auf seine mit Zinnen bewehrte Dachterrasse, die zu seiner Wohnung im Mathildenheim gehört. Zurzeit fiebert das Ensemblemitglied der Kölner Stunksitzung der Premiere am 6. Dezember im Kölner E-Werk entgegen. Es ist die erste von insgesamt 50 Sitzungen in dieser Session, die am 13. Februar 2024 enden wird. Mit Tom Simon sprach Hansjürgen Melzer.
Am 6. Dezember geht es mit der Stunksitzung los. In welcher Phase der Vorbereitung befinden Sie sich gerade?
Tom Simon: Wir sind jetzt zwei Wochen vor der ersten Hauptprobe. Wir hatten schon ein internes Vorspiel, bei dem wir uns von einer Nummer getrennt haben. Im Moment ist politisch alles so heiß, dass wir nicht wissen, ob wir kurzfristig noch was machen müssen. Bisher sind wir mit 19 Nummern am Start, unter ihnen auch eine sehr schöne zum Jubiläum „40 Jahre Stunksitzung“, das wir 2024 feiern. Das ist ein echter Klassiker. Da werden die Leute sagen: Jaaaa. Mehr will ich aber noch nicht verraten.
Proben Sie schon im E-Werk?
Simon: Zurzeit sind wir noch in unserem Proberaum, der etwa 500 Meter vom E-Werk entfernt in einem Industriegebiet in Mülheim liegt. Er ist mit etwa 300 Quadratmeter ausreichend groß. Am 22. November findet dann der Umzug ins E-Werk statt. Im Moment baut der WDR dort die Bühne und die Kulisse für den Elferrat auf. Das ist eine jahrelang bewährte, gute Zusammenarbeit. Wir haben unsere Texte zwar schon drauf, wenn wir erst einmal auf der großen Bühne sind, wird alles aber noch mal sehr viel anstrengender. Da kommen die Komponenten Licht und Ton sowie die Soundchecks dazu. Die Vorbereitung auf die Sitzung hat allerdings schon im August begonnen. Im Oktober und November ist dann die Probenzeit.
Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 17.11.2023 - siehe Link unten.
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