Islandpferde sind die große Leidenschaft von Kristín Halldórsdóttir

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Aufnahme: 2022

Islandpferde sind die große Leidenschaft von Kristín Halldórsdóttir

Oberpleis · Vor 30 Jahren verschlug es Kristín Halldórsdóttir aus Island der Liebe wegen ins Siebengebirge. Jetzt will sie ihre raue, schöne Heimat den Menschen in der Region näherbringen - und da geht natürlich gar nichts ohne Pferde.

Island ist bisweilen gar nicht so weit entfernt, wie man vielleicht denkt. Zwar gibt es in Oberpleis keine heißen Quellen, keine Lavafelder und keine Geysire, aber trotzdem findet man hier einen Ort, an dem man Isländern ganz nahekommen kann: auf einem kleinen Hof mit Fachwerkscheune an der Stephanstraße in Boseroth. Hier lebt Kristín Halldórsdóttir - in Reykjavik geboren, aber seit 30 Jahren in Oberpleis zu Hause.

Obwohl sie längst hier verwurzelt ist, flattert im Garten stets eine Islandfahne im Wind – denn die Liebe zu ihrer alten Heimat ist nach wie vor groß, insbesondere zu den Islandpferden. Diese möchte sie mit den Menschen in der Region teilen. Am Montag, 3. Oktober, öffnen sich die Scheunentore für ein besonderes Kunstprojekt: Unter dem Titel „Art meets Horses“ treffen Islandpferde, isländische Kunst und Geschichten, nicht nur aus Island, aufeinander. Mit der zweiwöchigen Ausstellung, für die Künstlerin María Gisladóttir eigens aus Island eingeflogen ist, geht für die Oberpleiserin ein Traum in Erfüllung. „Und viele haben mitgeholfen, ihn zu verwirklichen.“

Erste Station war ein Islandpferdehof im Schwarzwald

Als sie Anfang der achtziger Jahre nach Deutschland kam, um auf einem Islandpferdehof im Schwarzwald zu arbeiten, sprach Kristín noch kein einziges Wort Deutsch. Die Sprache zu lernen, ist ihr aber nicht sonderlich schwergefallen, erzählt sie - die Sache mit dem deutschen „siezen“ schon eher. In Island ist es üblich, jeden zu duzen und mit dem Vornamen anzusprechen. Familiennamen wie hierzulande gibt es dort nicht. Vielmehr setzt sich der Nachname aus dem Namen des Vaters, selten der Mutter, und der Nachsilbe -son für Söhne und -dóttir für Töchter zusammen.

Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 01.10.2022 - siehe Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 01.10.2022; Foto: Frank Homann; Bericht: Gabriela Quarg Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger vom 01.10.2022
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