Aufnahme: 2022
Die Armut nimmt zu - Unterstützung der Soziallotsen in Königswinter ist immer häufiger gefragt
Bei einem Treffen besprechen die Lotsinnen und Lotsen ihre Erfahrungen aus der ehrenamtlichen Begleitung im „Netzwerk für Hilfe“. Wer arm ist, hat häufig Probleme, den Alltag zu regeln. Diese Erfahrung machen die Ehrenamtlichen der Lotsenpunkte in Königswinter. Und die Zahlen steigen.
Soziale Armut hat viele Gesichter, diese Erfahrung machen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Lotsenpunkte in Königswinter jede Woche aufs Neue. Arm sein heißt nicht nur, mit wenig Geld auskommen zu müssen und von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen zu sein – wer arm ist hat häufig auch Probleme, den Alltag und alles was damit zusammenhängt regeln zu können. Vielen Betroffenen wachsen die Sorgen und Probleme über den Kopf und sie wissen nicht, wo sie konkrete Hilfe erhalten können.
Ein offenes Ohr und eine erste Ablaufstelle finden sie bei ehrenamtlichen Lotsen wie Gerd Wiebe oder Helga Bogdanski. Einmal wöchentlich stehen sie in den Lotsenpunkten in Oberpleis und in der Altstadt als Ansprechpartner zur Verfügung – und das seit drei Jahren. Im „Netzwerk der Hilfe“ in Königswinter haben sich die rund 20 ehrenamtlichen Soziallotsinnen und Soziallotsen inzwischen zu einem wichtigen Baustein entwickelt – stets in enger Abstimmung mit der Stadt. Um Rat und Hilfe noch niederschwelliger anbieten zu können, gehen die Lotsen jetzt direkt dorthin, wo bedürftige Menschen anzutreffen sind: Seit September gibt es zusätzlich zu den Sprechzeiten in den Lotsenpunkten eine Sprechstunde bei der Königswinterer Tafel.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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