Hohe Ehrung für Wilbert Fuhr aus Eudenbach - Bundesverdienstkreuz für den Gründer von „Oberhau aktuell“

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Aufnahme: 2022

Hohe Ehrung für Wilbert Fuhr aus Eudenbach - Bundesverdienstkreuz für den Gründer von „Oberhau aktuell“

Oberhau · Den Titel „Mister Oberhau“ haben ihm seine Mitbürger schon lange verliehen. Für seine Verdienste ist Wilbert Fuhr nun auch von höchster Stelle ausgezeichnet worden. Aus Händen von Landrat Sebastian Schuster hat der Eudenbacher das Bundesverdienstkreuz entgegengenommen.

Hohe Ehrung für „Mister Oberhau“. Wilbert Fuhr erhielt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Landrat Sebastian Schuster. Und der Feuerwehr-Musikzug brachte ihm nach der Zeremonie ein Ständchen zum Mitsingen. „Hoch soll er leben!“ schallte es durch das Feuerwehrgerätehaus von Eudenbach.

„Lieber Wilbert, dieser Orden ist die Würdigung Deiner Leistungen und Verdienste, auf die Du mit Recht stolz sein darfst“, sagte Schuster, nachdem er das über Jahrzehnte währende Engagement des neuen Ordensträgers in seiner Stadt Königswinter herausgehoben hatte. „Dein außerordentliches Engagement ist vorbildlich und breit gefächert.“

Fuhr war nicht nur von 1975 bis 1981 Sachkundiger Bürger, sondern anschließend bis 1989 Stadtratsmitglied. In dieser Zeit habe sich Fuhr besonders für die Umsetzung der Neugestaltung des Dorfplatzes und die Errichtung der Mehrzweckhalle in Eudenbach eingesetzt, so der Landrat. Auch für den Bau eines Bürgersteiges und die Gestaltung eines Spielplatzes habe er sich stark gemacht. Die Gründung des Oberhauer Weihnachtsmarktes und des Wochenmarktes ließ Schuster nicht unerwähnt.

Ein besonderes Kapitel: die Gründung von „Oberhau aktuell“ im Jahr 1996 – ein Heft, das monatlich das Leben rund um Eudenbach beleuchtet. Bis 2020 war Wilbert Fuhr ehrenamtlicher Redakteur. „2001 gründete er den Verein für Heimat- und Brauchtumspflege und war Vorsitzender bis 2020.“ Der Heimatpflege habe er sich aus vollem Herzen verschrieben, Bücher, Chroniken und Festschriften verfasst. „Auf Deine Initiative hin wurden Hinweistafeln an den Zufahrtsstraßen nach Eudenbach angebracht, die über heimatgeschichtliche Zusammenhänge informieren. Dank Deines Einsatzes ist die Ausstattung des 12,5 Kilometer langen Geschichtsweges mit sieben Geschichtstafeln erfolgt.“ Auch die Art der Aufarbeitung der Heimatgeschichte verdiene Respekt, dazu gehöre auch die Erforschung von Medizinverbrechen in der NS-Zeit.

Zum vollständigen Bericht im General-Anzeiger Bonn – sieh Link unten.

Quelle
General-Anzeiger vom 24.04.2022; Fotos: Foto: Oberhau aktuell/Ingo Alda; Bericht: Roswitha Oschmann
Zur Verfügung gestellt von
Wilbert Fuhr: Foto und Text Zum vollständigen Bericht im General-Anzeigricht: Roswitha Oschmann
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