Aufnahme: 2021
Unwetter zerstörte Haus in Königswinter/Pleiserhohn - Schaden geht in die Hunderttausende
Königswinter-Pleiserhohn. Kein Strom, keine Heizung und ein erheblicher Sachschaden: Das Unwetter Anfang Juni in Königswinter hat auch Hauseigentümerin Heike Kellersohn in Pleiserhohn massiv getroffen. Die Stadt kündigt Unterstützung an.
Wer im Garten des Hauses am Ortsrand von Pleiserhohn steht, vermag sich kaum vorzustellen, was sich hier am 4. Juni abgespielt hat. Der Blick reicht über die direkt an den Garten angrenzende Wiese und das Pleiser Hügelland bei gutem Wetter bis nach Köln. Doch der Starkregen, der vor allem Uthweiler und Teile von Oberpleis betraf, richtete auch an der Pleiserhohner Straße massive Schäden an.
„Da ich das erste Haus in Pleiserhohn bin, war ich sozusagen der Puffer für die Nachbarhäuser, die gar nicht betroffen waren“, so die Eigentümerin. Durch den Wasserdruck wurde die Eisentür zum Keller so stark verbogen, dass sich erahnen lässt, welche immensen Kräfte hier walteten. Vier Stunden, bis nachts um drei Uhr, pumpte die Feuerwehr Wasser aus dem Keller. „Die Einsatzkräfte meinten, dass sie so etwas auch noch nicht erlebt hätten.“ Zum Glück sei die Feuerwehr schnell gekommen und der Regen habe irgendwann aufgehört. „Sonst wäre auch noch das Erdgeschoss vollgelaufen. Das wäre die totale Katastrophe gewesen“, so Kellersohn.
Cointainerweise räumt Heike Kellersohn ihr unbrauchbares Mobiliar aus ihrem Haus in Pleiserhohn.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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