Aufnahme: 2021
„Chicken Hill“ wird mit 692.000 Lkw-Ladungen Erde verfüllt
Der Steinbruch Hühnerberg, auch „Chicken Hill“ genannt, aus der Vogelperspektive: Über 30 Jahre soll ein Teil des Kraters verfüllt und der Natur zurückgegeben werden.
Der Basaltabbau am Hühnerberg in Königswinter soll sukzessiv mit Bauaushub beendet und rekultiviert werden. Dafür braucht es aber noch einen langen Atem. Die Rekultivierung des Basaltsteinbruchs Hühnerberg wird zum gigantischen Projekt. 30 Jahre lang werden pro Jahr rund 300.000 Kubikmeter Erde in den fast 130 Meter tiefen Krater mit einer Fläche von 49 Hektar geschüttet, alles in allem rund neun Millionen Kubikmeter. Das Naturschutz- und FFH-Gebiet soll komplett für Artenschutzzwecke hergerichtet werden. Das berichtete Thomas Blau, Geschäftsführer der Rheinischen Provinzial Basalt- und Lavawerke (RPBL), im Naturschutzbeirat des Rhein-Sieg-Kreises.
Die Umweltbehörde wurde frühzeitig beteiligt, weil das Unternehmen zurzeit intensiv am Rekultivierungskonzept arbeitet. Dort wo einst der 336 Meter hohe Hühnerberg stand, gibt es heute noch eine Anhöhe von 176 Metern. Durch die sogenannte Teilverfüllung wird die Grube, die in der Nord-Süd-Achse 900 Meter und in der West-Ost-Ausdehnung 500 Meter misst, zu rund drei Viertel mit Erde geschlossen. Der 130 Meter tiefe Krater wird bis auf 30 bis 40 Meter verfüllt. Über den Zeitraum von 30 Jahren und die Schaffung von Ersatzlebensräumen sollen die Lebensbereiche der geschützten Arten, die schon heute im Steinbruch leben, nach und nach verlagert werden.
Zum Bericht im General-Anzeiger - siehe Link unten.
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