Aufnahme: 2020
Prunksitzung in Eudenbach : Im Oberhau blieb kein Auge trocken
Was haben Schottland und der Oberhau gemeinsam? Es sind tatsächlich die tanzenden Männer im Schottenrock. Diese tolle Gemeinsamkeit erlebten zahlreiche Jecken im Eudenbacher Narrentempel Mehrzweckhalle zum Auftakt der Prunksitzung der KG „Spitz pass op“.
Die Halle bebte, als das Männerballett „Nit fööhle, sons klatsch et“ mit dem Elferrat und dem Spielmannszug zu schottischer Musik auf die Bühne zog. So ein Auftakt hob die Stimmung in höchste Gefilde und das sollte sich bis zum späten Abend auch nicht ändern. Der Blick auf das Programm zeigte einen gelungen Mix aus hochkarätiger Comedy Show, Büttenrede, Musik und atemberaubender Tanzakrobatik. Lachen, schunkeln, klatschen – danach stand den Eudenbacher Jecken der Sinn.
Ein dreifaches „Spitz pass op“ galt dem Jubelprinzenpaar Wilbert Fuhr und seiner Frau Annelore. 1970 wurden Wilbert I. und Annelore I. als Tollitäten gefeiert und erlebten eine fulminante Session. Wilbert Fuhr erinnerte sich: „Der Karneval hat sich wie alles im Leben in 50 Jahren total verändert. Als wir Prinzenpaar waren, musste meine Frau sich ein Kleid kaufen oder selbst schneidern, ein Prinzessinnenkleid gab es noch nicht, zum Glück aber ein Prinzenkostüm“.
Lob an die Helfer der Prunksitzung
Auch der Karneval an sich habe sich ziemlich verändert, sagte Fuhr. „Die Prunksitzungen waren bestückt mit Büttenrednern, heute sind 30 bis 40 Bands im Kölner Raum unterwegs, man feiert Party“. Früher hätten zudem alle Mitglieder einer KG bei Karnevalsveranstaltungen mitgeholfen. Heute stemme das nur noch der erweiterte Elferrat und Freunde der KG. „Dafür ein herzliches Dankeschön“, richtete Fuhr sein Lob an die Helfer der Prunksitzung. Noch heute allerdings sei der Karneval ein gesellschaftliches Ereignis und Brauchtum.
Zum vollständigen Bericht bei kamelle.de – siehe Link unten.
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